Tomar, Batalha & Alcobaça: UNESCO-Klosterroute

Mitten im Herzen Portugals befinden sich auf kleiner Distanz konzentriert drei Kloster, zum Weltkulturerbe ernannt von der UNESCO. Diese bringen den Städtchen Tomar, Batalha und Alcobaça eine Menge Touristen ein. Zwischen ihnen liegt außerdem Fátima, der wichtigste Wallfahrtsort in Portugal.

Unser Video zur UNESCO-Klosterroute

Tomar

Blick auf Tomar vom Convento de Cristo
Blick auf Tomar vom Convento de Cristo

Nachdem wir eine wundervolle Woche im Yoga Retreat Vale de Moses verbracht hatten, machten wir uns auf den Weg in Richtung Tomar, wo wir das erste der drei Welterbe-Kloster vorfinden sollten. Die 1162 von den Tempelrittern gegründete ehemalige Wehr-Klosteranlage Convento de Cristo ist eine Kombination von Burg und Kloster und ging nach der Auflösung des Templerordens im Jahr 1312 an den Christusorden über. Seit 1983 zählt die Anlage zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf einem Hügel westlich über der Stadt platziert, beherrscht sie das Stadtbild.

Kurz vorm Aufstieg zum Christuskloster befindet sich das veganfreundliche Health-Food-Restaurant Nutrisabor. Hier liegt der Fokus auf Wohlbefinden durch gutes Essen, welches daher komplett ohne Gluten, Laktose, Trans-Fettsäuren und raffiniertem Zucker auskommt. Nach Möglichkeit sind die Zutaten zudem bio, saisonal und aus lokaler Produktion. Das freundlich gestaltete Restaurant beinhaltet außerdem einen Take-Away-Service und einen kleinen Shop.

Adresse: Travessa da Misericórdia 3, Tomar

Inmitten der vielen Gässchen der Altstadt von Tomar gibt es einen zentralen Platz, den Praça da República. Hier befinden sich das Rathaus und die Kirche São João Baptista. Unter den Museen stellt das Museu Hebraico Abraão Zacuto eine Besonderheit dar, welches sich der jüdischen Geschichte Tomars und Portugals widmet und in einer mittelalterlichen Synagoge untergebracht ist. Zudem gibt es ein skurriles Streichholzmuseum mit 80.000 Zündhölzern und Schachteln aus 115 Ländern.

Nur wenige Kilometer westlich des Convento de Cristo wurde das etwa sechs Kilometer lange Aqueduto dos Pegões erbaut, um die Klosteranlage mit Wasser zu versorgen. Der Bau dauerte von 1593 bis 1614, besteht aus insgesamt 74 Bögen, misst an der höchsten Stelle 30 Meter und wurde 1910 als Monumento Nacional klassifiziert. Über Treppen ist das Aquädukt an mehreren Stellen begehbar.



Eine Antwort auf „Tomar, Batalha & Alcobaça: UNESCO-Klosterroute“

  1. ich liebe legenden und geschichten, danke fürs eintauchen in die mystik und die tollen alten Gebäude, die viel erzählen könnten. gute weiterreise in portugal.

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