Gran Canaria: Kontinent im Miniaturformat

Die nach Teneriffa und Fuerteventura drittgrĂ¶ĂŸte Insel der Kanaren wird aufgrund ihrer klimatischen, geographischen, floristischen und faunistischen Vielfalt auch als „Miniaturkontinent“ bezeichnet. Schließlich gibt es auf der annĂ€hernd kreisförmigen Insel vulkanischen Ursprungs mit etwa 50 Kilometern Durchmesser ganze 14 Mikroklimazonen. Doch nicht nur das Wetter unterscheidet sich von Nord nach SĂŒd, sondern auch die Kultur, die Menschen, das landschaftliche sowie das architektonische Bild. Hier erfahrt ihr, was ihr auf Gran Canaria nicht verpassen solltet.


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Wissenswertes ĂŒber Gran Canaria

Bunte Felsen auf Gran Canaria
Bunte Felsen auf Gran Canaria

Gran Canaria kann klimatisch grob in den feuchteren Norden und den trockeneren SĂŒden eingeteilt werden. Dies wird durch den Calima genannten Wind aus der Sahara verstĂ€rkt. Der westliche Teil der Insel wurde von der UNESCO zum BiosphĂ€renreservat erklĂ€rt. Die höchste Erhebung ist der 1949 Meter hohe Vulkan Pico de las Nieves im Zentrum der Insel. Das Wahrzeichen Gran Canarias ist jedoch der 1813 Meter hohe Roque Nublo. Fast 60 Kilometer Strand verteilen sich auf 236 Kilometer KĂŒstenlinie.

Panorama von den DĂŒnen von Maspalmos auf Gran Canaria
Panorama von den DĂŒnen von Maspalmos auf Gran Canaria

Auf Gran Canaria leben 843.000 Menschen, knapp 45 Prozent (378.000) davon wohnen in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria, der grĂ¶ĂŸten Stadt der Kanaren. Etwa 2,8 Millionen Touristen kommen jedes Jahr nach Gran Canaria, ĂŒberwiegend aus Nord- und Mitteleuropa: 2012 kamen 32 Prozent der Urlauber aus Deutschland, Österreich und Schweiz, 29 Prozent aus Skandinavien und 21 Prozent aus Großbritannien und Irland. Die Kanaren sind vor allem im Winter wegen ihres milden Klimas beliebt.

Das "Venedig des SĂŒdens": Puerto de MogĂĄn auf Gran Canaria
Das „Venedig des SĂŒdens“: Puerto de MogĂĄn auf Gran Canaria

FĂŒr den Namen Gran Canaria gibt es zwei gleich wahrscheinliche ErklĂ€rungen: Entweder er leitet sich vom lateinischen Wort Canis fĂŒr „Hund“ ab, schließlich war die Insel mit Hunden bevölkert. Oder aber er lĂ€sst sich auf den berberischen Volksstamm der Canarii aus dem Nordosten Afrikas zurĂŒckfĂŒhren.

Alles auf einen Blick

Über den Wolken auf Gran Canaria
Über den Wolken auf Gran Canaria

Auf dieser Karte könnt ihr alle hier beschriebenen SehenswĂŒrdigkeiten (und UnterkĂŒnfte) auf einen Blick sehen:

SehenswĂŒrdigkeiten

Promenade entlang des Playa de Anfi
Promenade entlang des Playa de Anfi

Las Palmas de Gran Canaria

Las Palmas de Gran Canaria ist nicht nur die Hauptstadt von Gran Canaria, sondern auch die der Provinz Las Palmas und neben Santa Cruz de Tenerife eine der beiden HauptstĂ€dte der Kanaren. Mit 378.000 Einwohnern ist sie außerdem die grĂ¶ĂŸte Stadt auf den Kanarischen Inseln. Auch ihr Hafen zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten HĂ€fen des Atlantiks.

Im Norden der Insel gelegen, ist es in der Hauptstadt hĂ€ufig stark bewölkt. Dieses klimatische PhĂ€nomen wird von den Einheimischen umgangssprachlich als „Eselbauch“ (panza de burro) bezeichnet. Der Tourismus hat sich deshalb in den SĂŒden Gran Canarias verlagert und konzentriert sich heute nahezu ausschließlich auf Maspalomas und die Costa MogĂĄn. Trotzdem hat eine amerikanische Studie der UniversitĂ€t von Syracuse Las Palmas de Gran Canaria als die Stadt mit dem besten Klima der Welt ausgezeichnet.

Playa de las Canteras
Playa de las Cantera in Las Palmas de Gran Canaria
Playa de las Cantera in Las Palmas de Gran Canaria

Nicht verpassen solltet ihr die Strandpromenade Paseo de las Canteras entlang des Playa de las Cantera. Der ĂŒber 3 Kilometer lange Stadtstrand verfĂŒgt ĂŒber öffentliche Duschen, Umkleidekabinen und Spints. Außerdem findet ihr hier eine Menge Bars, CafĂ©s, Eisdielen und GeschĂ€fte.

Auditorio Alfredo Kraus
Alfredo Kraus Auditorium in Las Palmas de Gran Canaria
Alfredo Kraus Auditorium in Las Palmas de Gran Canaria

Geht ihr den Paseo de las Canteras bis zu seinem nordwestlichen Ende, erreicht ihr das Auditorio Alfredo Kraus. Das 1997 errichtete Konzerthaus befindet sich direkt am Meer und ist nach dem in Las Palmas geborenen OpernsÀnger und Gesangslehrer Alfredo Kraus benannt.

Catedral de Santa Ana
Santa Ana Kathedrale in Las Palmas de Gran Canaria
Santa Ana Kathedrale in Las Palmas de Gran Canaria

Die Altstadt von Las Palmas wird auch Vegueta genannt. Im Jahr 2007 wurde sie auf die nationale Vorschlagsliste zur Aufnahme als UNESCO-Welterbe gesetzt. Der Hauptplatz ist Plaza Santa Ana mit der fĂŒnfschiffigen Catedral de Santa Ana. Die zweitĂŒrmige Kathedrale aus dem Jahre 1497 ist die Ă€lteste und grĂ¶ĂŸte Kirche Gran Canarias und Sitz des Bischofs der Kanarischen Inseln.

Maspalomas

DĂŒnen von Maspalomas im SĂŒden Gran Canarias
DĂŒnen von Maspalomas im SĂŒden Gran Canarias

Maspalomas im SĂŒden Gran Canarias ist eines der wichtigsten touristischen Zentren der Kanareninsel. Die Hauptattraktion befindet sich an der SĂŒdspitze der Insel: die DĂŒnen von Maspalomas, die hier auf den Atlantik treffen. Sie erstrecken sich ĂŒber eine LĂ€nge von 6 und eine Breite von 1 bis 2 Kilometern und stehen seit 1987 unter Naturschutz. Ebenso wie die Oase La Charca am Leuchtturm, in der zahlreiche Wasservögel brĂŒten.

Golfplatz in Maspalomas
Golfplatz in Maspalomas

Gerne wird Touristen das MĂ€rchen aufgetischt, der Sand stamme aus der Sahara und wĂ€re durch den Calima nach Gran Canaria geweht worden. Das ist jedoch zumindest nicht der eigentliche Ursprung der DĂŒnen. Der Sand besteht vielmehr ĂŒberwiegend aus Korallen- und Muschelkalk, welche von der Brandung angeschwemmt und zerrieben wurden.

Übrigens: In den DĂŒnen liegt das einzige offizielle FKK-Gebiet Gran Canarias.

Blick ĂŒber die DĂŒnen von Maspalomas zum Atlantik
Blick ĂŒber die DĂŒnen von Maspalomas zum Atlantik

Playa de Anfi

Strand Playa de Anfi auf Gran Canaria
Strand Playa de Anfi auf Gran Canaria

Zwischen ArguineguĂ­n und Puerto Rico befindet sich der Ort Patalavaca mit den vier Ferienclubs Anfi Beach Club, Club Puerto Anfi, Club Monte Anfi und Club Gran Anfi der Anfi-Gruppe. Gemeinsam teilen sich diese einen Yachthafen, ein Einkaufszentrum, Parkanlagen, die planmĂ€ĂŸig angelegte Insel Isla de Anfi in Herzform und einen kĂŒnstlich geschaffenen Sandstrand, den traumhaften Playa de Anfi.

BrĂŒcke zur kĂŒnstlich angelegten Insel Isla de Anfi
BrĂŒcke zur kĂŒnstlich angelegten Insel Isla de Anfi

All dies ist öffentlich, also auch fĂŒr Nicht-Mitglieder zugĂ€nglich. Das beim Bau abgetragene natĂŒrliche Gestein wurde großteils wiederverwendet. Insgesamt verfĂŒgt die Ferienanlage Anfi del Mar ĂŒber 869 Appartements und rund 33.000 Mitgliederfamilien weltweit.

Blick auf den Playa de Anfi vom Gipel aus
Blick auf den Playa de Anfi vom Gipel aus

Von Anfi del Mar gibt es einen schmalen Pfad bergauf zu einem Aussichtspunkt, der mit einem Kreuz gekennzeichnet ist. Von hier hat man eine beeindruckende Aussicht ĂŒber die KĂŒste. Am Kreuz liegt ein Gipfelbuch, in das man sich eintragen kann. Es gibt verschiedene, unterschiedlich steile Wege. Je nachdem, fĂŒr welchen ihr euch entscheidet, benötigt ihr etwa 30 Minuten fĂŒr den Aufstieg. Der Pfad beginnt im Kreisverkehr genau hier.

Playa de Amadores

Playa de Amadores auf Gran Canaria
Playa de Amadores auf Gran Canaria

Der „Strand der Liebenden“ ist ein kĂŒnstlich angelegter Strand umgeben von Hotels und Appartmentkomplexen im SĂŒdwesten Gran Canarias und zeichnet sich durch ruhige GewĂ€sser ohne Wellengang aus. Seit 2004 ist er mit der Blauen Flagge des Instituts fĂŒr Umwelterziehung ausgezeichnet.

Eine 1 Kilometer lange Strandpromenade verbindet den Playa de Amadores mit dem Touristenort Puerto Rico. Dank StrandrollstĂŒhlen, Stege, Bojen und Netze ist der Strand zudem barrierefrei und erleichtert Menschen mit reduzierter MobilitĂ€t das Bad im Meer.

Hier kommt ihr zu weiteren Top-SehenswĂŒrdigkeiten auf Gran Canaria wie zum Beispiel Puerto de MogĂĄn und den Roque Nublo, aber auch zu veganen Essenstipps und Unterkunftsempfehlungen.

 

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