Gran Canaria: Kontinent im Miniaturformat

Puerto de Mogán

"Venedig des Südens": Puerto de Mogán auf Gran Canaria
„Venedig des Südens“: Puerto de Mogán auf Gran Canaria

Das Venedig des Südens, wie Puerto de Mogán auf Grund der Kanäle vom Hafen in den Ort und den vielen kleinen Gassen auch genannt wird, liegt ebenfalls im Südwesten der Insel. Die Siedlung geht auf den kleinen Hafen des 12 Kilometer landeinwärts gelegenen Dorfes Mogán zurück und entstand 1983 bis 1988 nach einem Entwurf von Raphael Neville. Heute ist der Ort touristisch voll erschlossen.

Puerto de Mogán auf Gran Canaria
Puerto de Mogán auf Gran Canaria

Um einen Teil des ursprünglichen Charmes zu erhalten, wurde postmoderne Architektur eingesetzt. Zudem hat die Regierung Gran Canarias verboten, in Puerto de Mogán Häuser zu bauen, die mehr als zwei Stockwerke hoch sind. So ist das frühere Fischerdorf in seinem Ursprung trotz Tourismus weitgehend erhalten geblieben und der neue Teil fällt nicht sofort als solcher auf.

Puerto de Mogán auf Gran Canaria
Puerto de Mogán auf Gran Canaria

Den größten Teil des künstlich angelegten Hafens nimmt der Yachthafen mit angegliederter Bootsreparaturwerft ein. Im hinteren Teil des Hafens befindet sich der Fischereihafen mit einigen kleineren Fischerbooten der Einheimischen. Außerdem wurde ein künstlicher Strand samt dezenter Hotelanlagen angelegt. Der um den Hafen gelegene Teil des Ortes ist eine Appartementanlage, die zu einem Hotel gehört. Auf der Straße davor findet jeden Freitag ein Wochenmarkt statt.

Strand von Puerto de Mogán
Strand von Puerto de Mogán
Hafen von Puerto de Mogán auf Gran Canaria
Hafen von Puerto de Mogán auf Gran Canaria

Mönch, Frosch & Roque Nublo

Mönch, Frosch & Roque Nublo von Weitem
Mönch, Frosch & Roque Nublo von Weitem

Der 1813 Meter hohe Basaltfelsen Roque Nublo ist das Wahrzeichen Gran Canarias. Der „Wolkenfels“ erhebt sich etwa 65 Meter über seine Umgebung, einer verhältnismäßig flachen Gipfelebene. Unmittelbar neben ihm befindet sich der deutlich niedrigere „Froschfelsen“ Roque Rana. Auch der auffällige „Mönch“-Felsturm El Fraile findet sich hier.

"Mönch"-Felsturm El Fraile
„Mönch“-Felsturm El Fraile

Das Plateau des Roque Nublo ist ein beliebtes Wanderziel und über gut ausgebaute Wanderwege leicht zu erreichen. Von Südosten über die vorbeiführende Bergstraße, die hier auf eine Höhe von 1581 Meter führt, dauert der Anstieg zum Roque Nublo etwa 30 Minuten. Vom Gipfelplateau hat man eine Aussicht bis zum Teide auf Teneriffa. Der Gipfelfelsen des Roque Nublo ist Kletterern vorbehalten. Es ist das älteste Klettergebiet der Insel, das durch mehr als zehn Routen erschlossen ist. Auch am Roque Rana sind etwa zehn Routen zu finden.

Ausblick vom Roque-Nublo-Plateau
Ausblick vom Roque-Nublo-Plateau
Roque Nublo (links) vom Weiten
Roque Nublo (links) vom Weiten

Teror

Der Ort Teror ist bekannt für seine architektonisch vielfältigen zumeist hölzernen Balkone an den Häuserfronten. Je prächtiger die Balkone ausgeführt waren, umso wohlhabender waren die Familien, die in ihnen wohnten. Auch die nach mehreren Zerstörungen im 18. Jahrhundert wieder erbauten Basilika Nuestra Señora del Pino lohnt einen Besuch.

Durch seine Lage im nördlichen Inselinneren ist der Tourismus in Teror, abgesehen von Ausflugsgästen, nur schwach ausgeprägt. Die Kleinstadt mit 12.424 Einwohnern ist heute noch einer der ursprünglichsten Orte auf Gran Canaria.

Firgas

Paseo de Gran Canaria in Firgas
Paseo de Gran Canaria in Firgas

Unbedingt sehenswert ist auch der Paseo de Gran Canaria im Stadtkern von Firgas. Die 1995 von mehreren spanischen Künstlern entworfene Promenade zeigt im unteren Teil die 21 Gemeinden Gran Canarias, die mit aufwändiger Kachelkunst und jeweils einer eigenen Keramikbank dargestellt werden. Im oberen Teil befinden sich Reliefmodelle der sieben Kanarischen Inseln, die ebenfalls mit Kachelkunst ausgeschmückt wurden. Daneben pläschert ein 30 Meter hoher Wasserfall die Promenade herunter, die heute zu den beliebtesten Ausflugszielen der Insel zählt.

Firgas war bereits in früheren Zeiten auf der gesamten Insel für die im nahe gelegenen Barranco de La Montaña entspringenden Wasserquellen bekannt. Selbst heute wird das Mineralwasser der Abfüllanlage Agua Minerales de Firgas auf den gesamten kanarischen Inseln vertrieben.

Reliefmodell von Lanzarote auf dem Paseo de Gran Canaria in Firgas
Reliefmodell von Lanzarote auf dem Paseo de Gran Canaria in Firgas

Vegan auf Gran Canaria

Vegan auf Gran Canaria: Vegane Optionen in Puerto de Mogán
Vegan auf Gran Canaria: Vegane Optionen in Puerto de Mogán

Auf der gesamten Insel finden sich allerhand veganfreundliche Restaurants, wie sich auch auf HappyCow zeigt. Aber auch so im Vorbeigehen sahen wir viele als vegan gekennzeichnete Gerichte, ohne dass die anbietenden Cafés bei HappyCow eingetragen wären. Daher raten wir euch, einfach mal die Augen offen zu halten. Konkrete Empfehlungen findet ihr auf den Fotos.

Vegane und vegetarische Burger bei H! Burger im Centro Comercial Las Terrazas
Vegane und vegetarische Burger bei H! Burger im Centro Comercial Las Terrazas
Veganer Burger von H! Burger im Centro Comercial Las Terrazas
Veganer Burger von H! Burger im Centro Comercial Las Terrazas
Allerlei vegane Auswahl in Puerto de Mogán auf Gran Canaria
Allerlei vegane Auswahl in Puerto de Mogán auf Gran Canaria

Unterkünfte

Infinity Pool der Marina Suites auf Gran Canaria
Infinity Pool der Marina Suites auf Gran Canaria

Möchtet ihr einmal in dem abgebildeten Pool direkt über dem Meer baden, müsst ihr wohl die Marina Suites Gran Canaria buchen. Eine günstigere, aber nicht weniger lohnenswerte Empfehlung ist das Cala Blanca by Diamond Resorts mit Blick auf Puerto de Mogán. Das Resort befindet sich in Taurito, dem Nachbarort von Puerto de Mogán, und bietet voll ausgestattete Appartments mit großer Terrasse und Poolzugang.

Gran Canaria

Wie ihr lesen konntet, ist Gran Canaria eine sehr abwechslungsreiche Insel mit vielen verschiedenen naturellen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Von paradiesischen Sandstränden über Wanderrouten und verträumten Dörfern bis hin zu prächtigen Bauten und Party in der Großstadt Las Palmas, kann die Insel wohl jedem*r etwas bieten. Möchtet ihr noch mehr Vielseitigkeit, können wir euch die Nachbarinsel Teneriffa empfehlen, die uns noch mehr in ihren Bann gezogen hat. Habt ihr noch weitere Tipps? Lasst sie uns gerne in den Kommentaren wissen. 🙂

Unser Kanaren-Guide

Kanaren-Guide: Welche Kanarische Insel ist die Beste?

 
 

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