BrĂŒssel: Fusion aus Berlin & Wien

Von einer sehr europĂ€isch geprĂ€gten Stadt in die nĂ€chste: Weiter geht’s nach BrĂŒssel, Hauptsitz der EuropĂ€ischen Union.


Gymbag

Eigenwerbung
Du möchtest auch auf Reisen zeigen, dass du vegan lebst? Du möchtest andere vegane Reisende treffen? Du möchtest auch an fremden Orten vegane Locals kennenlernen, die dir ihre Stadt zeigen? Dann zeig mit dem Gymbag unserer veganen Reisecommunity, dass du ein VEGANER TRAVELER bist! Hier kannst du deinen Gymbag bestellen. Alternativ kannst du uns auch eine Nachricht zukommen lassen. 🙂


Zu unserem BrĂŒssel-Video

Stop eating animals!
Auch in der Hauptstadt Belgiens scheinen Tierrechtsaktive unterwegs zu sein

Von Maastricht aus machten wir uns auf ins Nachbarland Belgien. Bevor wir BrĂŒssel erreichten, legten wir einen kurzen Zwischenstopp in der 20 Kilometer östlich von BrĂŒssel gelegenen Stadt Löwen ein. Mitten im Zentrum befinden sich die Peterskirche und das sehr imposante Rathaus, fĂŒr welches allein sich schon der kurze Umweg gelohnt hatte. Da man sowohl mit dem Zug als auch mit dem Auto nur ca. 30 Minuten von BrĂŒssel benötigt, eignet sich Löwen hervorragend als (Halb)Tagesausflugsziel, sollte man sich mal in der Hauptstadt Belgiens befinden.

Rathaus in Löwen
Rathaus in Löwen

In BrĂŒssel angekommen, fuhren wir nach erfolgloser Parkplatzsuche im Stadtgebiet erstmal zu Ikea, um dort mit kostenlosem Wlan, Strom & Kaffee ein bisschen zu arbeiten. Als nachmittags der Nieselregen aufgehört hatte, beschlossen wir, das Auto bei Ikea stehen zu lassen und mit dem Rad BrĂŒssel zu erkunden. So konnten wir uns frei in der Innenstadt bewegen und fuhren, nachdem wir uns die BrĂŒsseler Börse angesehen hatten, ĂŒber die Katharinenkirche und an der Markthalle vorbei zum Grand Place, welcher mit dem markanten, gotischen Rathaus als einer der schönsten PlĂ€tze Europas gilt und 1998 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde.

Danach machten wir einen Spaziergang durch die Galeries Royales Saint-Hubert, die Mitte des 19. Jahrhunderts vom Architekten Jean-Pierre Cluysenaar entwurfen wurden, um das heruntergekommene Stadtviertel zu rehabilitieren. DieÂ ĂŒber 200 Meter lange glasĂŒberdachte Passage wurde 1847 von König Leopold I. eingeweiht und war zu diesem Zeitpunkt die lĂ€ngste, höchste und hellste Ladenpassage der Welt. In ihr siedelten sich von Anfang an die renommiertesten GeschĂ€fte an und sie ist eine der Ă€ltesten ĂŒberdachten Einkaufspassagen Europas.

Galeries Royales Saint-Hubert
Galeries Royales Saint-Hubert

Dann bestaunten wir BrĂŒssels Hauptkirche, die Kathedrale St. Michael und St. Gudula, und radelten an der Belgischen Abgeordnetenkammer vorbei durch das Europaviertel, welches mit dem Berlaymont-GebĂ€ude (Hauptsitz der EuropĂ€ische Kommission), dem Justus-Lipsius-GebĂ€ude (Sitz des Rates der EuropĂ€ischen Union), dem EuropĂ€ischem Parlament, dem AuswĂ€rtigen Dienst der EuropĂ€ischen Union, zahlreichen Botschaften und weiteren internationalen Organisationen sehr sehenswert und modern ist. Schließlich kamen wir im Jubelpark an, in dem der Triumphbogen zu sehen ist, welcher uns mit seiner Quadriga etwas an das Brandenburger Tor erinnerte.

ZurĂŒck fuhren wir durch den Warandepark (auch Königlicher Park von BrĂŒssel genannt) zum Königlichen Palast, welcher der offizielle Palast des Königs der Belgier ist und die konstitutionelle Monarchie symbolisiert. An der Kirche Notre Dame du Sablon vorbei, sahen wir uns den Justizpalast an und fĂŒhlten uns durch die unzĂ€hligen EU-Flaggen und die ganzen bedeutsamen Instutitionen, die wir im Europaviertel gesehen hatten, einerseits sehr an Berlin, durch die Vielzahl an prunkvollen, riesigen GebĂ€uden andererseits aber auch stark an Wien erinnert. Den Abschluss bildete der scheinbar obligatorische Besuch der gerade einmal 61 Zentimeter hohen Bronzefigur des Manneken Pis in der Altstadt. Warum ausgerechnet diese eines der Wahrzeichen BrĂŒssels sein soll, blieb uns ein RĂ€tsel, so hat diese beeindruckende Stadt doch so viel mehr zu bieten.

Am nĂ€chsten Morgen besichtigten wir noch kurz das Atomium, welches vom Ingenieur AndrĂ© Waterkeyn als Symbol fĂŒr das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie entworfen wurde und Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958 ist, bevor wir uns auf den Weg Richtung BrĂŒgge begaben. Leider dĂŒrfen wir aus rechtlichen GrĂŒnden keine Bilder vom Atomium zeigen.

Vielleicht interessiert dich auch:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die Nutzung dieses Formulars erklÀre ich mich mit der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten (Name/E-Mail/Website/IP-Adresse) durch diese Website einverstanden. Diese Website verwendet Cookies, um mir das bestmögliche Erlebnis zu ermöglichen. Weitere Informationen finde ich in der DatenschutzerklÀrung.