7 Orte auf La Gomera, die du gesehen haben musst

La Gomera: Nach El Hierro ist sie die zweitkleinste der Kanarischen Inseln. Mit einer FlĂ€che von knapp 370 Quadratkilometern macht die annĂ€hernd kreisrunde Insel vulkanischen Ursprungs nicht einmal fĂŒnf Prozent der GesamtflĂ€che aller Kanaren aus. Dennoch hat die grĂŒne Oase 300 Kilometer westlich des afrikanischen Festlandes einiges zu bieten. Welche Orte in keinem Gomera-Urlaub fehlen sollten, erfahrt ihr hier.


Gymbag

Eigenwerbung
Du möchtest auch auf Reisen zeigen, dass du vegan lebst? Du möchtest andere vegane Reisende treffen? Du möchtest auch an fremden Orten vegane Locals kennenlernen, die dir ihre Stadt zeigen? Dann zeig mit dem Gymbag unserer veganen Reisecommunity, dass du ein VEGANER TRAVELER bist! Hier kannst du deinen Gymbag bestellen. Alternativ kannst du uns auch eine Nachricht zukommen lassen. 🙂


La Gomera
La Gomera

Die perfekte Route

Das Traumziel fĂŒr Naturliebhaber lĂ€sst sich sehr gut wĂ€hrend einer Rundreise mit dem Mietwagen oder eigenen Fahrzeug erkunden. DafĂŒr haben wir uns die Highlights der Insel rausgesucht und auf einer viertĂ€gigen Route miteinander verbunden. Davor und danach haben wir je eine Nacht in der Hauptstadt San SebastiĂĄn de La Gomera verbracht. Unsere Route sah also so aus:

Am ersten Reisetag haben wir uns A und B, am zweiten C und D, am dritten E und am vierten F und G angeschaut. Die Reihenfolge der Punkte könnt ihr natĂŒrlich variieren. Insgesamt fanden wir die Zeit absolut ausreichend und wir hatten auch genĂŒgend Puffer zum Erholen. La Gomera eignet sich zudem hervorragend als Zwischenstopp zwischen Teneriffa und La Palma – so haben wir es auch gemacht.

Hier sind sie also, die 7 Orte, die ihr auf La Gomera auf keinen Fall verpassen solltet:

  1. San SebastiĂĄn de La Gomera

    San SebastiĂĄn de La Gomera
    San SebastiĂĄn de La Gomera

    Die Inselhauptstadt San SebastiĂĄn de La Gomera kennt vermutlich jeder, der einmal auf La Gomera war. Schließlich gilt der Hafen von San SebastiĂĄn als das Eingangstor fĂŒr die gesamte Insel. Von hier gibt es FĂ€hrverbindungen zu den Nachbarinseln Teneriffa und La Palma. Die Entfernung zum nĂ€chstgelegenen FĂ€hrhafen Los Cristianos auf Teneriffa betrĂ€gt dabei gerade einmal 38 Kilometer.

    San SebastiĂĄn de La Gomera
    Im Hintergrund rechts lÀsst sich sogar der Teide blicken

    Obwohl das StĂ€dtchen an der OstkĂŒste der kleinen Insel nur 8707 Einwohnern zĂ€hlt, ist es die grĂ¶ĂŸte der sechs Gemeinden auf La Gomera. Hier steht auch die Ende des 15. Jahrhunderts errichtete Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la AsunciĂłn, welche im Laufe der Zeit mehrfach durch PiratenĂŒberfĂ€lle beschĂ€digt und teilweise zerstört wurde. Sie gilt als bedeutendes Beispiel der gotischen Baukunst im atlantischen Gebiet, in der die Bauweise der spanischen Katholischen Könige mit dem portugiesischen Manuelino-Stil verschmilzt.

    Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción
    Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción
  2. Roque de Agando

    Roque de Agando
    Roque de Agando

    Beim Roque de Agando handelt es sich um einen 1251 Meter hohen vulkanischen Felsturm, welcher sich im Parque Nacional de Garajonay befindet. Er gehört zur Felsgruppe Los Roques („die Felsen“) und entstand (wie auch die anderen Roques), als ein Vulkanschlot mit erstarrendem magmatischem Gestein (auch Magmatite genannt) gefĂŒllt wurde. Die dieses Gestein umgebenden weicheren Gesteinsschichten wurden durch Erosion abgetragen, sodass nur die harten Magmatite zurĂŒckblieben. Entlang der Straße GM-2 finden sich mehrere Aussichtspunkte, die einen Blick auf den Roque de Agando bieten.

    Wald beim Roque de Agando
    Wald beim Roque de Agando
  3. Nationalpark Los Órganos

    Auf dem Weg zum Nationalpark Los Órganos
    Auf dem Weg zum Nationalpark Los Órganos

    Sehr sehenswert ist auch das Gebiet um und im Nationalpark Los Órganos. Hierher zu kommen ist aber gar nicht mal so einfach: Wir sind dafĂŒr von der Straße CV-16 in der NĂ€he von EpĂ­na auf eine schmale Schotterpiste Richtung Tazo und Arguamul abgebogen. Dieser sind wir dann gute 8 Kilometer gefolgt, bis wir an einer kleinen Kirche (Ermita de Nuestra Señora de Coromoto) gehalten haben. Dort haben wir geschlafen, um am nĂ€chsten Morgen in Ruhe die Gegend zu erkunden. Das Gebiet ist hervorragend zum Wandern und Klettern geeignet.

    Schotterweg zum Nationalpark Los Órganos
    Schotterweg zum Nationalpark Los Órganos
    Unser Schlafplatz
    Unser Schlafplatz

    Das eigentliche Highlight lĂ€sst sich jedoch nur vom Boot aus bewundern: Das Naturdenkmal von Los Órganos, an der NordkĂŒste von Vallehermoso gelegen, ist eine Klippe aus sehr alten vulkanischen Gesteinen, deren AbkĂŒhlung und anschließende Erosion der Insel so charakteristische Silhouetten in Form von vertikal auf das Meer fallenden Orgelpfeifen verliehen hat – daher auch der Name.

    Nationalpark Los Organos
    Klippen beim Nationalpark Los Organos, im Hintergrund ist mal wieder der Teide auf Teneriffa zu sehen
  4. Los Chorros de Epina

    Los Chorros de Epina
    Los Chorros de Epina

    Mitten auf dem Weg zwischen Los Órganos und Valle Gran Rey befindet sich mit Los Chorros de Epina eine der wenigen Trinkwasserquellen auf den westlichen Kanaren, also der Provinz Teneriffa. Dem Wasser, welches ĂŒber insgesamt sieben hölzerne, ausgehöhlte Äste aus der Quelle in das darunter liegende Becken fließt, werden magische KrĂ€fte zugeschrieben. Neben den Klassikern „Heilung von Krankheiten“ und „ErfĂŒllung von LiebeswĂŒnschen“, ist hier auch ein ziemlich frauenfeindlicher und alberner Hexen-Mythos dabei: TrĂ€nken Frauen aus den den MĂ€nnern vorbehaltenen ungeraden Ästen, wĂŒrden sie sich daraufhin in Hexen verwandeln – ja nee, ist klar.

    Da das Wasser aber ansonsten bedenkenlos getrunken werden kann, legen sich viele Locals einen Vorrat von dem „magischen“ Wasser fĂŒr Zuhause an. Dabei sollte man beachten, dass man das abgefĂŒllte Wasser danach die Treppen wieder hinauf tragen muss, die den einzigen Zugang zu der sagenumwobenen Quelle bilden.

  5. Valle Gran Rey

    Valle Gran Rey
    Valle Gran Rey

    Das Valle Gran Rey („Tal des großen Königs“) war unser persönliches Highlight der Insel. Dabei handelt es sich um ein zum Meer hin offenes Tal mit endlos vielen Terrassenfeldern, unzĂ€hligen Palmen, ausgedehnten Bananenplantagen und vielen verstreut liegenden kleinen HĂ€usern. Mittendurch schlĂ€ngelt sich die Hauptstraße GM-1 vom Nationalpark Garajonay bis runter zum Örtchen La Calera.

    Valle Gran Rey
    Valle Gran Rey

    Apropos Highlight: High sind hier auch viele der zahlreichen Hippies und Aussteiger, die es hier besonders in den 1970er und 1980er Jahren hingezogen hat. Heute verfĂŒgt die Gemeinde ĂŒber die mit Abstand höchste touristische Nutzung auf La Gomera. Grund dafĂŒr ist unter anderem der Ausbau der Zufahrtsstraße und des Hafens, wodurch das Tal gut zu erreichen ist.

    Valle Gran Rey
    Valle Gran Rey

    Unten am Hafen bieten einige Lokale vegan deklarierte Optionen an. Hoch ĂŒber dem Tal mit Blick auf die Anbauterrassen bis hin zum Meer hat der lanzarotenische KĂŒnstler CĂ©sar Manrique im Jahre 1989 den Aussichtspunkt Mirador del Palmarejo erschaffen. Durch die großen Panoramascheiben des darunter befindlichen Restaurants hat man eine gute Aussicht. Das Restaurant wurde von einer Berufsfachschule fĂŒr Hotel und Gastronomie betrieben, jedoch aus wirtschaftlichen GrĂŒnden aufgegeben.

    Valle Gran Rey
    Valle Gran Rey
  6. Vallehermoso

    Vallehermoso in unserem La-Gomera-Video

    Nachdem wir in der sehr empfehlenswerten Ferienwohnung Apartamentos Arure Plaza nahe des Valle Gran Rey ĂŒbernachtet hatten, besuchten wir den Hauptort der zweitgrĂ¶ĂŸten Gemeinde der Insel: Vallehermoso. Dabei handelt es sich um ein niedliches Dorf mit einem zentralen Platz, an dem sich das Rathaus und ein paar SupermĂ€rkte befinden.

    Selbstgekochtes Essen auf dem Balkon der Unterkunft Apartamentos Arure Plaza Nahe des Valle Gran Rey
    Selbstgekochtes Essen auf dem Balkon der Unterkunft Apartamentos Arure Plaza
  7. Agulo

    Agulo
    Agulo

    Auf dem Weg zurĂŒck in die Hauptstadt San SebastiĂĄn de La Gomera liegt das vertrĂ€umte und ursprĂŒngliche Dörfchen Agulo umgeben von Bananenplantagen. Der von den Einheimischen als „der grĂŒne Balkon“ bezeichnete Ort besteht aus zwei Teilen: In der tiefer gelegenen Region liegt Agulo Casco, oberhalb liegt der in den 20er Jahren des 17. Jahrhunderts gegrĂŒndete Ortskern Agulo auf einer Höhe von etwa 250 Metern. Besonders gut betrachten lĂ€sst sich die Siedlung von der glĂ€sernen Plattform des Mirador de Abrante.

NatĂŒrlich gibt es auf La Gomera noch mehr sehenswerte Orte. Diese Liste spiegelt lediglich unsere persönlichen Highlights wider. Wart ihr schon mal auf der zweitkleinsten Kanareninsel? Was hat euch dort am besten gefallen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare! 🙂

Unser Kanaren-Guide

Kanaren-Guide: Welche Kanarische Insel ist die Beste?

 
 

Eine Antwort auf „7 Orte auf La Gomera, die du gesehen haben musst“

  1. wow wie schön euer Gomera Video mit Luftaufnahmen und so toller Klaviermusik. Da kommen Erinnerungen an die Zeit auf La Gomera in den 90 ziger Jahren.
    Danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die Nutzung dieses Formulars erklÀre ich mich mit der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten (Name/E-Mail/Website/IP-Adresse) durch diese Website einverstanden. Diese Website verwendet Cookies, um mir das bestmögliche Erlebnis zu ermöglichen. Weitere Informationen finde ich in der DatenschutzerklÀrung.