Fuerteventura: Endlose Sanddünen

Nach Teneriffa ist Fuerteventura mit knapp 1700 Quadratkilometern Inselfläche die zweitgrößte der Kanaren. Mit rund 66 Einwohnern pro Quadratkilometer ist sie nur dünn besiedelt. Dafür bietet die älteste Kanarische Insel (etwa 20,6 Millionen Jahre) weite Sandstrände und den unter Naturschutz stehenden Parque Natural de Corralejo mit großen Wanderdünen. Besonders hoch im Kurs steht die knapp einhundert Kilometer lange Insel zudem bei Wassersportlern, wie Wellenreitern an der Westküste, Windsurfern im Norden und Kitesurfern an der Ostküste.

Unser Fuerteventura-Video

Auch für Fuerteventura haben wir euch selbstverständlich wieder eine Google-Maps-Karte erstellt, wo ihr alle Orte, Sehenswürdigkeiten, Cafés und Restaurants aus diesem Artikel findet:

Norden

Corralejo

Corralejo
Corralejo

Beginnen wir im Norden der Kanareninsel mit dem wohl bekanntesten Ort Fuerteventuras: Corralejo. Wie ihr bereits in der Einleitung lesen konntet, befindet sich hier der Dünenpark Parque Natural de Corralejo, zu dem auch die vorgelagerte Insel Lobos gehört. (Wind-)Surfer finden sich hier, beim Dünengebiet des Nationalparks von etwa elf Kilometern Länge, reichlich. Die nur circa acht Kilometer entfernte Nachbarinsel Lanzarote lässt sich vom Hafen des Touristenortes per Fähre erreichen.

Dünenpark Parque Natural de Corralejo
Dünenpark Parque Natural de Corralejo

Außerdem befinden sich in dem touristischen Zentrum der Insel logischerweise auch die meisten veganfreundlichen Restaurants Fuerteventuras – darunter auch einige, die ausschließlich Veganes servieren, wie zum Beispiel die D. Sanchez Bar, die H2O Juice BarBaobab und das Restaurant Past and Future, welche einige vielleicht bereits aus Köln kennen. Leckere Burger bekommt ihr zudem auch bei Single Fin.

D. Sanchez Bar

Öffnungszeiten: Mo-Sa 19:00–23:00, So geschlossen
Adresse: Calle Submarino 3, 35660 Corralejo

H2O Juice Bar
H2O Juice Bar
H2O Juice Bar

Öffnungszeiten: Mo-So 09:00–17:00
Adresse: Calle la Milagrosa 29, 35660 Corralejo

H2O Juice Bar
H2O Juice Bar
Baobab

Öffnungszeiten: Mo-Sa 11:00–16:00, So geschlossen
Adresse: Calle José Segura Torres 14, 35660 Corralejo

Baobab
Baobab
Past and Future

Öffnungszeiten: Mo-Fr 12:30–15:00 & 19:00–23:00, Sa-So 18:00–23:00
Adresse: Calle Almirante Nelson 3, 35660 Corralejo

Past and Future
Past and Future
Single Fin

Öffnungszeiten: Do-Di 13:00–00:00, Mi geschlossen
Adresse: Calle Hernán Cortés 2, 35660 Corralejo

Single Fin
Single Fin

Ebenfalls in Corralejo befinden sich die einzigen beiden Hostel-Empfehlungen, die wir für euch auf Fuerteventura haben. Dabei befinden sich das La Fresa Hostel und das Bhavana Surf House in derselben Gegend und haben den exakt gleichen Grundriss. Mit dabei sind jeweils mehrere Terrassen, sowie ein Pool. Im La Fresa Hostel haben wir allerdings für das gleiche Geld ein Doppelzimmer bekommen, für welches wir im Bhavana Surf House lediglich zwei Betten im gemischten Schlafsaal bekamen. Auch die Einrichtung und Sauberkeit waren im La Fresa Hostel besser.

Bhavana Surf
Bhavana Surf
La Fresa Hostel

Check-in: 14:00 bis 20:00 Uhr | Check-out: 07:00 bis 11:00 Uhr
Adresse: Calle el Hierro 37, 35660 Corralejo

Bhavana Surf House

Check-in: 11:00 bis 19:00 Uhr | Check-out: 08:00 bis 11:00 Uhr
Adresse: Calle el Hierro 17, 35660 Corralejo

Bhavana Surf
Bhavana Surf

Lajares

Weiter geht es nach Lajares, ein kleiner Ort, in dem sich die Kunsthandwerkschule Escuela de Artesanía Canaria befindet. Daher findet hier auch regelmäßig ein kleiner Markt mit selbstgemachten Verkaufsgütern statt. Neben vielen Restaurants und Cafés gibt es auch ein paar Surfshops. Auch wir haben hier lecker gegessen und zwar im Canela Café.

Canela Café

Öffnungszeiten: Fr-Mi 08:00–02:00, Do geschlossen
Adresse: Calle Coronel Latherta González Hierro s/n, 35660 Lajares

Canela Café
Canela Café

El Cotillo

Wehrturm in El Cotillo
Wehrturm in El Cotillo

Auch El Cotillo wird wie Corralejo überwiegend von Surf-Touristen heimgesucht, schließlich gibt es im Ort einige Wellenreit- und Kitesurfschulen. Wenige Kilometer weiter nördlich, an der Punta Banella, befindet sich der Leuchtturm Faro de Tostón. Von den drei Türmen, die in den Jahren 1887, 1960 und 1986 erbaut worden sind, ist nur noch der große rot-weiß-gestreifte Leuchtturm in Betrieb. Er markiert die Nordwestspitze Fuerteventuras. Auf dem Weg liegen einige kleine Buchten mit schönen Sandstränden.

Faro de Tostón
Faro de Tostón
Bucht La Concha bei El Cotillo
Bucht La Concha bei El Cotillo

La Oliva

La Oliva ist nicht nur eine der sechs Gemeinden Fuerteventuras, sondern auch ein kleiner Ort. Sehenswert ist Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria aus dem 18. Jahrhundert mit ihrem großem Glockenturm, sowie das Kulturzentrum Centro de Arte Canario. Dieses befindet sich in der Casa Mané, ein von Manuel Delgado Camino („Mané“) gestiftetes, restauriertes Herrenhaus für die Werke junger kanarischer Künstler.

La Oliva
La Oliva
Centro de Arte Canario – Casa Mané

Öffnungszeiten:  Mo-Fr 10:00–17:00, Sa & Feiertage 10:00–14:00, So geschlossen
Eintritt: frei
Adresse: Calle Salvador Manrique de Lara, 35640 La Oliva

Puerto del Rosario

Puerto del Rosario
Puerto del Rosario

Mit nicht einmal 40.000 Einwohnern ist Puerto del Rosario die Hauptstadt der Insel. Doch das war sie nicht immer: Seit der spanischen Eroberung durch Jean de Béthencourt war es der Ort Betancuria bis dieser 1834 von dem Ort Antigua und schließlich 1860 durch das damalige Puerto de Cabras abgelöst wurde. Der Name Puerto de Cabras („Ziegenhafen“) wurde in den 1950er Jahren in Puerto del Rosario („Hafen von Rosenkranz“), nach der Kirche im Ort, umbenannt.

Gegründet wurde der Ort erst im 18. Jahrhundert, zuvor lebte an der Küste aus Furcht vor Piratenüberfällen niemand. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts sorgten englische Kaufleute für ersten Wohlstand der Stadt. Heute befindet sich etwas südlich der Inselhauptstadt der internationale Flughafen Fuerteventura (FUE). Hier verkehren sowohl Linien- und Charterflüge in viele Länder Europas als auch regionalen Flugzeuge zu den Nachbarinseln. Der Seehafen von Puerto del Rosario ist der größte Umschlagsort der Insel.

Leckere vegane Kuchen und Torten lassen sich im Delicias y Namaste finden. Die Hauptgerichte fanden wir preislich etwas zu hoch angesetzt, dafür sind die Portionen allerdings auch entsprechend groß. Leider war jedoch ein Großteil der in der Karte aufgeführten Speisen aktuell nicht verfügbar. Die Desserts waren dafür sowohl geschmacklich als auch preislich top!

Delicias y Namaste

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:30–17:30, Sa 11:00–15:00, So geschlossen
Adresse: Calle Primero de Mayo 40, 35600 Puerto del Rosario

Delicias y Namaste
Delicias y Namaste

Mitte

Mirador De Morro Velosa

Blick vom Mirador de Morro Velosa
Blick vom Mirador de Morro Velosa

Natürlich wollen wir euch auch Fuerteventuras besten Aussichtspunkt nicht vorenthalten. Der von César Manrique gestaltete Mirador de Morro Velosa befindet sich in einer Höhe von etwa 645 Metern auf einem Vulkankegel und bietet ein Rundum-Panorama über die Kanareninsel. So zeigen sich einem auch die ländlicheren Teile des Landesinneren der Insel, welches zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt wurde. Ockerfarbene Hügel, verschlungene Schluchten und verträumte Dörfer lassen sich hier ganz ohne Sanddünen und Touristenhochburgen bestaunen.

Betancuria

Betancuria
Betancuria

Wie bereits erwähnt, war Betancuria einst die Hauptstadt der Insel. Das Dorf gilt zudem als der historisch bedeutsamste Ort Fuerteventuras. Benannt ist es nach seinem Gründer Jean de Béthencourt, welcher 1402 unter Heinrich III. die Eroberung der Kanarischen Inseln für Kastilien begann. Seitdem gehören die Kanaren politisch zu Spanien. Mit nur 710 Einwohnern ist die Gemeinde heute die bevölkerungsschwächste der Insel.

Vega de Río Palmas

Nahe Betancuria befindet sich der Ort Vega de Río Palmas, zu deutsch „Aue am Palmenfluss“. Hier wird zum Teil noch Terrassenfeldbau betrieben und mit Hilfe von Windrädern Grundwasser in die von Lehmmauern umgebenen Felder gepumpt. Der Wanderweg SL-FV-27 führt zum Stausee Presa de las Peñitas.

Mirador de Las Peñitas

Weg zum Mirador de Las Peñitas
Weg zum Mirador de Las Peñitas

Vom Aussichtspunkt Mirador de Las Peñitas lässt sich die grüne Oase rund um den kleinen See inmitten der Wüstenlandschaft besonders gut beobachten. Dieser ist durch das Auftreten des unterirdischen Flusses unter der Schlucht Barranco de Las Peñitas an die Oberfläche entstanden. Die offene Esplanade des Aussichtspunkts ist der perfekte Ort, um einen Zwischenstopp auf der Rundfahrt durch das Innere der Insel einzulegen und sich an der erfrischenden Landschaft zu erfreuen.

Antigua

Auch Antigua war in den Jahren 1834 bis 1860 Inselhauptstadt und zählt zur ältesten Gemeinde der Insel. Zu sehen gibt es hier die Kirche Iglesia Nuestra Señora de la Antigua aus dem 18. Jahrhundert, sowie das Kunsthandwerkszentrum Centro de Artesanía in der Windmühle Molino de Antigua. Jedes Jahr im Mai findet die Kunsthandwerksmesse Feria Insular de Artesanía statt.

Caleta de Fuste

Caleta de Fuste
Caleta de Fuste

Im Ort Caleta de Fuste an der Ostküste Fuerteventuras, nur wenige Kilometer südlich des Flughafens, haben wir selbst einen Monat in einem Appartement gewohnt. Neben Corralejo, Costa Calma und Jandía Playa ist er eines der touristischen Zentren der Insel. In Anlehnung an alte Militärkarten wurde die Bucht als El Castillo („Burg“) bezeichnet, Bezug nehmend auf die noch heute existierende Befestigungsanlage aus dem Jahr 1740, die den Bewohnern des Ortes Schutz vor Seeräubern bieten sollte. Heute bewohnen den Ort vorwiegend Touristen, zum Großteil aus Großbritannien, in großen Hotels und Appartementhäusern.

Salinas del Carmen

Salinas del Carmen
Salinas del Carmen

Südlich von Caleta de Fuste befindet sich die Salzgewinnungsanlage Salinas del Carmen, in der bis 1980 das weiße Gold gewonnen wurde. Das heutige Salzmuseum informiert mit einer Ausstellung über Produktion und Handel des wertvollen Guts. In den Becken der Außenanlage können Besucher danach Salz in verschiedenen Trockenstadien besichtigen.

Centro de Interpretación de La Atalayita

Atalayita
Atalayita

Atalayita ist eine archäologische Stätte, deren Ursprünge auf die Ureinwohner von Fuerteventura, den Mahos, zurückgehen. Das Dorf befindet sich im Pozo-Negro-Tal im östlichen Teil der Insel. Es nimmt eine Fläche von 1200 Quadratmetern ein und besteht aus zahlreichen Strukturen, hauptsächlich aus Fragmenten von dekorierter Keramik der Ureinwohner, Fossilien und Steinwerkzeuge.

Ajuy

Playa de los Muertos in Ajuy
Playa de los Muertos in Ajuy

An der Westküste der Insel liegt das abgelegene Fischerdorf Ajuy. Nördlich der kleinen Bucht führt ein Weg in den Klippen vorbei am alten Kalkbrennofen und der Schiffsrampe. Das besonders reine Gestein wurde hier bis ins 19. Jahrhundert verbrannt und verschifft. Auf Grund blutiger Piratenangriffe trägt der schwarze Strand den Beinamen Playa de los Muertos – „Strand der Toten“.

Cuevas negras

Caleta Negra
Caleta Negra

Kurz dahinter öffnet sich die Bucht Caleta Negra mit bis zu 600 Meter tiefen Höhlen. Wer sich traut, kann in die dunklen Stollen klettern, in denen Piraten früher ihre Beute versteckten.

Caleta Negra
Caleta Negra

Pájara

Pájara ist die südlichste der sechs Gemeinden Fuerteventuras. Der gleichnamige Ort selbst liegt wie eine Oase im Tal zwischen 600 Meter hohen Bergen. Hier steht die 1733 fertiggestellte Kirche Nuestra Señora de Regla. Links neben der Kirche befindet sich das Centro Cultural de Pájara mit der Gemeindebibliothek. Gegenüber präsentiert sich das Rathaus (Ayuntamiento) in modernem Erscheinungsbild. Heute existiert in Pájara sogar ein kommunales Süßwasserschwimmbad, ein echter Luxus auf der trockenen Kanareninsel. Im Ortskern findet man auch die Casa del Artesano, wo man kanarische Handwerkskunst besichtigen kann.

Mirador astronómico de Sicasumbre

Etwa 12 Kilometer südlich von Pájara befindet sich der astronomische Aussichtspunkt Sicasumbre. Infotafeln informieren entlang des Weges zur Sonnenuhr, von der aus man einen Fernblick bis zur Halbinsel Jandía an der Südspitze hat. Darüber hinaus gibt es Sternenkarten mit der Lage der wichtigsten Konstellationen. Hobbyastronomen können ihre Teleskope und Kameras mit hierherbringen, denn in Sicasumbre besteht die Möglichkeit, sie zu installieren.

Gran Tarajal

Strand von Gran Tarajal
Strand von Gran Tarajal

Gran Tarajal ist mit 7323 Einwohnern nach Puerto del Rosario und Corralejo der drittgrößte Ort der Insel. Hier gibt es keinen Massentourismus wie etwa in Morro Jable oder Corralejo, der Ort besitzt aber dennoch einen Strand mit dunklem Sand sowie eine Strandpromenade mit einigen Geschäften und Restaurants. Die Straßen FV-512 und FV-511 führen über das Bergdörfchen Las Playitas zur Punta de la Entallada.

Faro de la Entallada

Leuchtturm Faro de la Entallada
Leuchtturm Faro de la Entallada

Hier steht der Leuchtturm Faro de la Entallada direkt an der Steilküste in einer Höhe von 185 Metern. Er wurde im Jahr 1920 erbaut und besitzt einen für einen Leuchtturm untypisch niedrigen Laternenturm. Das liegt an seiner Lage hoch oben auf dem Berg, wodurch ein optimaler Blick auf den Atlantik resultiert und er trotzdem von Schiffen gut gesehen wird.

Der automatisierte Leuchtturm selbst ist leider nicht zu besichtigen, dafür führt aber ein Weg zu dem vorgelagerten Aussichtspunkt Mirador de la Entallada. Von der kleine Aussichtsplattform aus genießt man eine wunderbare Aussicht auf die Küste, den Atlantik und das Tal Cuchillos de Vigán.

Süden

Playas de Sotavento

Kristallklares Meer bei den Playas de Sotavento
Kristallklares Meer bei den Playas de Sotavento

An der Südostküste der Halbinsel Jandía erstrecken sich die Traumstrände Playas de Sotavento über eine Länge von etwas mehr als 20 Kilometer. In der Mitte bilden eine langgestreckte Lagune und zwei hohe Dünen, die bis ans Meer reichen, den schönsten Abschnitt des Strandes. Während die Strände am nördlichen Ende bei Costa Calma recht belebt sind, sind sie weiter südlich nahezu menschenleer. Ein Paradies aus Sand und Meer für Surfer, Sonnenanbeter und Badefreunde.

Morro Jable

Morro Jable
Morro Jable

Morro Jable ist ein altes Fischerdorf, das bis etwa 1970 relativ abgeschieden in der Einöde des Südens Fuerteventuras lag. Als jedoch eine Straße nach Morro Jable gebaut wurde, setzte der Tourismus ein, der inzwischen bestimmend für den Ort geworden ist. Heute ist Morro Jable mit seinen vielen  Hotels, die terrassenartig an den steilen Hängen entlang der Küste liegen, das wichtigste Tourismuszentrum der Kanareninsel.

Inmitten geschützter Salzwiesen ragt der 1996 in Betrieb genommene Leuchtturm Faro de Morro Jable in den Himmel. Mit einer Höhe von 62 Metern ist er das größte Leuchtfeuer auf Fuerteventura.

Strand bei Morro Jable
Strand bei Morro Jable

Playa de Cofete

An der kargen Südspitze Fuerteventuras befindet sich einer der einsamsten Strände der Kanaren. Eine holprige Straße führt von Morro Jable quer über die Halbinsel Jandía zum mehr als elf Kilometer langen Playa de Cofete. Auch zur Hochsaison kommen nur wenige Urlauber an den breiten Sandstrand, denn die starke Unterströmung macht das Baden gefährlich. Für Strandwanderer und Abenteurer lohnt sich die Fahrt trotzdem.

Villa Winter

Bei Cofete befindet sich zudem die von Gerüchten und Mysterien umwobene Villa Winter, ein nach dem ehemaligen Eigentümer benanntes Anwesen mit undurchsichtiger Vergangenheit.

Der deutsche Militäringenieur Gustav Winter soll sie 1936 im Stil von Hitlers Berghof in Berchtesgaden erbaut haben. Die gängigen Spekulationen über Winters Aufgaben und die Funktion der Finca beinhalten die Errichtung eines geheimen U-Boot-Hafens während des Zweiten Weltkrieges und/oder die vorübergehende Unterbringung von Nazisoldaten und deren Transport nach Südamerika zum Ende bzw. nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Alle seriösen Recherchen deutscher und spanischer Journalisten haben keine dieser variantenreichen Spekulationen beweisen oder aber widerlegen können.

Das Grundstück befindet sich heute zwar in Privatbesitz, doch gegen einen kleinen Geldbetrag ermöglichen die Bewohner einen Blick ins Innere. Das Geheimnis um das Anwesen bleibt trotzdem ungelüftet.

Faro de Punta Jandia

Die Punta de Jandia befindet sich am äußersten Süd-West-Zipfel der Kanareninsel. Dort, praktisch mitten im Atlantik, herrschen starke Winde und ein gefährlicher Wellengang. Das Baden ist von der Inselregierung verboten worden, da durch die Unterwasserströmungen jährlich Urlauber ums Leben kommen.

Das Landschaftsbild wird durch die Kargheit und Einöde, die für Fuerteventura so typisch ist, bestimmt. Die ausgebaute und asphaltierte Strecke endet nach wenigen Kilometern in einer sandige und kurvenreichen Holperstrecke, die nur langsam befahren werden kann.

Küste Fuerteventuras
Küste Fuerteventuras

Im Supermarkt

Reduzierter Soja-Joghurt von Lidl
Reduzierter Soja-Joghurt von Lidl

Unser erster Tipp: Der günstigste Supermarkt – vor allem was Gemüse und Obst angeht – auf Fuerteventura ist tatsächlich Lidl. Hier findet sich zudem allerhand Veganes, wie beispielsweise eine große Auswahl an pflanzlicher Milch (Soja, Hafer, Mandel, Haselnuss, Kokos, Reis) und Soja-Joghurt, welcher sogar häufig reduziert ist.

Lidl

Öffnungszeiten: Mo-Sa 09:00–22:00, So geschlossen
Adresse: Calle Rosas Majoreras 2, 35600 Puerto del Rosario

Auch Mercadona hat eine breite Palette von Milch- und Joghurtalternativen. Relativ neu im Sortiment sind zudem diverse Seitan- und Gemüsepatties.

Mercadona

Öffnungszeiten: Mo-Sa 09:00–21:30, So geschlossen
Adressen:
Calle Guirre s/n, 35640 La Oliva
Calle los Alisios, 35600 Puerto del Rosario
Pol. Industrial El Matorral, 35630 Antigua
Calle Gran Canaria 10, 35626 Pájara

Auch im Super– oder HiperDino lässt sich Sojamilch problemlos finden. Der Soja-Cappuccino to go von Vive Soy ist sogar günstiger als seine Kuhmilch-Mitstreiter wie ihr auf diesem Bild sehen könnt:

Soja-Cappuccino von Vive Soy
Soja-Cappuccino von Vive Soy

Persönliches

Weihnachten auf Fuerteventura
Weihnachten auf Fuerteventura

Auf Fuerteventura haben wir nicht nur Weihnachten und Silvester, sondern auch Rons Geburtstag gefeiert (naja, sagen wir mal „erlebt“ – Weihnachten und Silvester feiern wir ja nicht wirklich). Es ist gar nicht so einfach, ohne Backofen einen Kuchen zu „backen“. Ich (Chantel) entschied mich schließlich für einen (fast-roh-)veganen Oreo-Cheesecake. Und er ist gar nicht so schlecht geworden… 😉

Veganer Oreo-Cheesecake
Veganer Oreo-Cheesecake

 
Das war’s von uns zu Fuerteventura. Hier kommt ihr zu den anderen Kanarischen Inseln. Wart ihr auch schon dort? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen! 🙂
 

Unser Kanaren-Guide

Kanaren-Guide: Welche Kanarische Insel ist die Beste?

 
 

Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?

Klick auf einen Stern, um ihn zu bewerten

Durchschnittliche Bewertung: / 5. Stimmenzahl:

Da dir dieser Beitrag gefallen hat,

schau auch mal hier vorbei:

Schade, dass dir der Beitrag nicht gefallen hat 🙁

Lass uns das ändern!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die Nutzung dieses Formulars erkläre ich mich mit der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten (Name/E-Mail/Website/IP-Adresse) durch diese Website einverstanden. Diese Website verwendet Cookies, um mir das bestmögliche Erlebnis zu ermöglichen. Weitere Informationen finde ich in der Datenschutzerklärung.