Costa Blanca: die 11 schönsten Ausflüge

Die Costa Blanca gehört zu den beliebtesten Reisezielen Spaniens. Kein Wunder, schließlich bietet die Küste der spanischen Provinz Alicante eine Menge traumhafter Bade- und Urlaubsorte. Dank des milden Mittelmeerklimas und mehr als 300 Sonnentagen im Jahr kann man fast ganzjährig im Meer baden. Außerdem verfügt die Costa Blanca über 78 Strände und Buchten, von denen 54 mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wurden. Wir zeigen euch die 11 schönsten Ausflugsziele, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Die blau-weißen Kuppeln der Kirche La Mare de Déu del Consol in Altea sind eines der vielen Wahrzeichen der Costa Blanca
Die blau-weißen Kuppeln der Kirche La Mare de Déu del Consol in Altea sind eines der vielen Wahrzeichen der Costa Blanca

Der Name der Costa Blanca, welcher auf Valencianisch und Spanisch „weiße Küste“ bedeutet, spielt übrigens sowohl auf die vielen weißen Häuser als auch auf die im Sonnenlicht weiß wirkenden Sandstrände an. Der Kontrast zwischen blauem Meer und heller Küste findet sich auch in der blau-weißen Flagge der Provinz Alicante.

Karte der Costa Blanca

Auf dieser Karte sehr ihr alle Ziele auf einen Blick:


Karte der schönsten Ausflüge an der Costa Blanca

Alicante

Die Provinzhauptstadt Alicante ist natürlich ein absolutes Must-Visit. Daher haben wir über sie bereits einen ganzen Beitrag geschrieben:

1 Tag in Alicante: Altstadt, Strand, Essen & Meer

Elche

Palacio de Altamira in Elche
Palacio de Altamira in Elche

Elche, auf Valencianisch Elx geschrieben, liegt nur etwa 20 Kilometer südwestlich von Alicante. Die Stadt zählt heute über 200.000 Einwohner, ihre Geschichte reicht jedoch bis ca. 600 v. Chr. zurück, als sie von den Iberern gegründet wurde. Es waren allerdings die Mauren, die sie im 8. Jahrhundert eroberten und ihr den heutigen Namen gaben. All dies und noch viel mehr erfährt man im am 18. Mai 2006 eingeweihten Museo Arqueológico y de Historia de Elche (kurz: MAHE). Der Großteil der Ausstellungen befindet sich in der Festungsanlage des Palacio de Altamira aus dem 15. Jahrhundert.

Das eigentlich Highlight von Elche sind jedoch die Palmengärten: Den größten von ihnen, El Palmeral (mehr als 200.000 Palmen), nahm die UNESCO im Jahr 2000 als größten Palmenhain in Europa sogar in ihre Liste des Weltkulturerbes auf. Auch die sogenannten Mysterienspiele von Elche (Spanisch Misterio de Elche bzw. Valencianisch Misteri d’Elx), eine Darstellung der Himmelfahrt Marias, gehören seit 2001 zu den Meisterwerken des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit. Sie finden jedes Jahr am 14. und 15. August statt. Ebenfalls sehenswert ist die Basílica de Santa María, welche als klares Beispiel des spanischen Barocks gilt.

El Palmeral: mit mehr als 200.000 Palmen der größte Palmengarten Europas
El Palmeral: mit mehr als 200.000 Palmen der größte Palmengarten Europas

Museo Arqueológico y de Historia de Elche (MAHE)

Öffnungszeiten: Mo–Sa 10:00–18:00 Uhr, So 10:00–15:00 Uhr
Eintritt: 3 Euro, reduziert 1 Euro bis 1,50 Euro, sonntags kostenlos
Adresse: Calle Diagonal del Palau 7, 03202 Elche

El Palmeral (größter Palmenhain Europas, UNESCO)

Öffnungszeiten: Park: November bis März: Mo–So 07:00–21:00 Uhr, April bis Oktober: Mo–So 07:00–23:00 Uhr, August: Mo–So 07:00–23:45 Uhr; Museum: Di–Sa 10:00–14:00 & 15:00–18:00 Uhr, So Di–Sa 10:00–14:00 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt: Park: kostenlos; Museum: 1 Euro, reduziert 0,50 Euro, sonntags kostenlos
Adresse: Passeig de l’Estació, 03202 Elche

Route der 7 Burgen

Ein Teil des Castillo de Sax
Ein Teil des Castillo de Sax

Im Hinterland der Costa Blanca liegen gleich sieben märchenhafte Burgen versteckt, die sich perfekt auf einer Route verbinden lassen:

  1. Castillo de la Mola
  2. Castillo de Petrer
  3. Castillo de Sax
  4. Castillo de la Atalaya
  5. Castillo de Biar
  6. Castillo de Castalla
  7. Castillo de Banyeres de Mariola

Wir beginnen in Novelda beim Castillo de la Mola, welches im 12. Jahrhundert auf einer alten römischen Festung erbaut wurde. Noch etwas beeindruckender ist allerdings das angrenzende Santuario de Santa María Magdalena. Inspiriert vom modernistischen Stil Antonio Gaudís hat es nicht nur aufgrund der beiden 25 Meter hohen Türme eine entfernte Ähnlichkeit mit der Sagrada Familia in Barcelona und gilt als einzigartiges und herausragendes Werk der valencianischen Moderne.

Das Santuario de Santa María Magdalena in Novelda erinnert ein bisschen an die Sagrada Familia
Das Santuario de Santa María Magdalena in Novelda erinnert ein bisschen an die Sagrada Familia

Weiter geht’s mit dem vergleichsweise ebenfalls eher schlichten Castillo de Petrer aus der muslimischen Ära Spaniens. Richtig spektakulär dagegen ist das nicht einmal 10 Kilometer weiter nördlich auf einer mehr als 500 Meter hohen Klippe liegende Castillo de Sax. Jeden Sonntag um 10:30 Uhr kann die Burg im Rahmen einer kostenlosen Führung besichtigt werden, diese muss man allerdings vorab online reservieren. Allein schon als Aussichtspunkt sollte auch das Castillo de la Atalaya in Villena besucht werden.

Castillo de la Atalaya über Villena
Castillo de la Atalaya über Villena

Wieder knapp 10 Kilometer entfernt erwartet uns auch schon die nächste Festung: Das Castillo de Biar aus dem 12. Jahrhundert war Teil der im Jahr 1179 festgelegten Grenze zwischen den Königreichen Kastilien und Aragonien, bis Jakob I. im Jahr 1245 die Burg für Aragonien eroberte. Auch das Castillo de Castalla ist islamischen Ursprungs. Zwar stammt die Burg an sich aus dem 11. Jahrhundert, der heutige Bau ist aber aus dem späten Mittelalter und teilweise aus dem Beginn der Neuzeit. Den Abschluss unserer kleinen Burgentour bildet das Castillo de Banyeres de Mariola aus dem 13. Jahrhundert.

Das Castillo de Castalla befindet sich auf einem eindrucksvollen Hügel von 780 Metern Höhe
Das Castillo de Castalla befindet sich auf einem eindrucksvollen Hügel von 780 Metern Höhe

Castillo de la Mola

Öffnungszeiten: Mo–So 10:00–14:00 & 17:00–20:00 Uhr
Eintritt: kostenlos
Adresse: Partida Molinos 151, 03660 Novelda

Castillo de Petrer

Öffnungszeiten: Di–So 11:00–13:00 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt: kostenlos
Adresse: 03610 Petrer

Castillo de Sax

Öffnungszeiten: So 10:30 Uhr
Eintritt: kostenlos
Adresse: Calle Castillo 1, 03630 Sax

Castillo de la Atalaya

Öffnungszeiten: Di–Sa 11:00–14:00 & 16:00–18:00 Uhr, So 11:00–14:00 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt: 3 Euro, reduziert 1,50 Euro
Adresse: Plaza de las Embajadas, 03400 Villena

Castillo de Biar

Öffnungszeiten: Mi–So 10:15–13:45 Uhr
Eintritt: 1 Euro
Adresse: Explanada del Castillo, 03410 Biar

Castillo de Castalla

Öffnungszeiten: nur mit Führung
Eintritt: Führung: 3 Euro, reduziert 2,00 Euro
Adresse: Calle Carril de la Sang 1, 03420 Castalla

Castillo de Banyeres de Mariola

Öffnungszeiten: Fr–So 11:00–14:00 & 18:00–20:00 Uhr, Mo–Do geschlossen
Eintritt: 2,50 Euro, reduziert 1,25 Euro
Adresse: Carrer del Castell, 03450 Banyeres de Mariola

Xixona

Xixona: die Wiege des Turrón
Xixona: die Wiege des Turrón

Die Kleinstadt Xixona, oder auf Spanisch Jijona, ist vor allem für eins bekannt: dem Turrón de Xixona. Die typisch spanische Süßigkeit gibt es in allen möglichen Formen und Geschmäckern vor allem in der Adventszeit und zu Weihnachten. Die für Xixona typischste Variante besteht aus Mandeln, Honig, Zucker und Eiklar. Es gibt aber auch vegane Turrón-Sorten.

Villajoyosa

Valor Schokoladenfabrik und -museum in Villajoyosa
Valor Schokoladenfabrik und -museum in Villajoyosa

Auch Villajoyosa, auf Valencianisch La Vila Joiosa, hat eine kulinarische Spezialität zu bieten, schließlich ist die Stadt die Heimat sowie Hauptsitz des spanischen Schokoladenherstellers Chocolates Valor. Im Jahr 1881 von Valeriano „Valor“ López Lloret als kleines Familienunternehmen gegründet, exportiert das Unternehmen heute in mehr als 45 Länder. Da der Produktionsfokus auf dunkler Schokolade mit besonders hohem Kakaoanteil liegt, ist der Großteil der Valor-Schokolade vegan. Zum Glück – denn diese kann am Ende der kostenlosen Führung durch das Schokoladenmuseum und die Schokoladenfabrik probiert werden. Von uns eine klare Empfehlung!

Eingang ins Paradies: Shop der Schokoladenfabrik von Valor in Villajoyosa
Eingang ins Paradies: Shop der Schokoladenfabrik von Valor in Villajoyosa

Museo del Chocolate Valor

Öffnungszeiten: Museum (Führungen): Mo–Fr 11:00, 12:00, 13:00, 17:00, 18:00 & 19:00 Uhr (Spanisch), 10:00 & 16:00 Uhr (Englisch), Sa 11:00, 12:00 & 13:00 Uhr,(Spanisch), 10:00 Uhr (Englisch), So geschlossen; Shop: September bis Juli: Mo–Fr 10:00–20:00 Uhr, Sa 10:00–14:00 Uhr, So geschlossen, August: Mo–Fr 10:00–21:00 Uhr, Sa 10:00–14:00 Uhr, So geschlossen
Eintritt: kostenlos
Adresse: Avenida Pianista Gonzalo Soriano 13, 03570 Villajoyosa

Benidorm

Panorama von Benidorm vom Tossal de la Cala
Panorama von Benidorm vom Tossal de la Cala

„Das spanische Manhattan“ – so wird Benidorm nicht ohne Grund genannt. Schließlich besitzt die Stadt in Relation zur Einwohnerzahl mit 345 Gebäuden mit mehr als zwölf Etagen die größte Hochhausdichte weltweit. Dies lässt sich durch die gering Anzahl von etwa 70.000 gemeldeten Einwohner erklären, in der Hauptsaison beträgt die Zahl der Bewohner Benidorms de facto mehr als 1,5 Millionen. Anfang der 1950er Jahre noch ein Fischerdorf, entwickelte sich Benidorm durch verschiedene Maßnahmen zum beliebten Reiseziel vor allem bei Urlaubern aus Großbritannien. Im Winter, wenn der Massentourismus ausbleibt, gleicht Benidorm daher einer Geisterstadt.

Im Panoramabild links zu sehen ist das Gran Hotel Bali, mit 186 Metern und 52 Stockwerken das zweithöchste Hotel in Europa. Dank moderner Computersysteme zur Verhinderung von Katastrophen gilt es als das sicherste Hotel Spaniens. Mittig im Bild fällt der 2007 geplante und aufgrund der spanischen Immobilienkrise bis heute nicht fertiggestellte Wohnturm Intempo ins Auge. Mit einer Höhe von 192 Metern und 47 Etagen gehört es zu den höchsten Bauwerken Spaniens und ist gleichzeitig eines der höchsten Wohngebäude Europas.

Zwei breite Sandstrände säumen die Küste Benidorms: die rund 4 Kilometer lange Playa de Poniente westlich der Altstadt und die etwa 2,5 Kilometer lange Playa de Levante östlich der Altstadt. Zwischen ihnen befindet sich ein weiteres Highlight Benidorms: der Mediterrane Balkon oder Balcón del Mediterraneo. Weitere Attraktionen touristischen Interesses sind der Naturpark Serra Gelada und der Freizeitpark Terra Mítica.

Balcón del Mediterraneo in Benidorm
Balcón del Mediterraneo in Benidorm

Guadalest

Guadalest: Weißes Dorf, grüne Palmen, graue Felsen
Guadalest: Weißes Dorf, grüne Palmen, graue Felsen

Guadalest ist eines der beliebtesten Ausflugsziele an der Costa Blanca. Etwa 15 Kilometer Luftlinie von der Mittelmeerküste entfernt, liegt es im bergigen Inland gut versteckt hinter Benidorm und Altea. Dennoch ist der Ort definitiv kein Geheimtipp mehr: Die weiße Altstadt, die mittelalterliche Burg San José, die beeindruckenden Felswände und der türkisgrün strahlende Stausee locken ganzjährig unzählige Touristen an.

Daher empfehlen wir euch insbesondere in der Hauptsaison so früh wie möglich nach Guadalest zu fahren, bevor die Reisebusse dort eintreffen. Außerdem umgibt das morgens noch verschlafen wirkende Dorf, welches auf Valencianisch El Castell de Guadalest genannt wird, ein ganz besonderen Zauber, wenn es langsam zum Leben erwacht.

Hinter der steilen Felswand verbirgt sich der Stausee Presa de Guadalest
Hinter der steilen Felswand verbirgt sich der Stausee Presa de Guadalest

Castillo de San José

Öffnungszeiten: Juni bis September: Mo–So 10:00–20:00 Uhr, Oktober bis Mai: Mo–So 10:00–18:00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, reduziert 2 bis 3 Euro
Adresse: Calle de Iglesia 2, 03517 Guadalest

Altea

Die Kirche La Mare de Déu del Consol über der Altstadt von Altea
Die Kirche La Mare de Déu del Consol über der Altstadt von Altea

Die Stadt Altea wurde von den Iberern und Römern gegründet. Heute hat sie rund 22.000 Einwohner und lebt vor allem vom Tourismus. Ihr Wahrzeichen ist die Kirche La Mare de Déu del Consol, oder Nuestra Señora del Consuelo auf Spanisch, mit ihrer malerischen Kuppel aus blauen und weißen Kacheln. Um sie herum hat sich ein Labyrinth aus engen und verwinkelten Gassen gebildet.

Außerdem gilt Altea als Kulturzentrum der Region Valencia. Hier haben sich mit der Zeit viele Kunstschaffende, Musiker und Schriftsteller sowie Kulturinstitutionen angesiedelt. Von der UNESCO als internationale Musikschulstätte anerkannt ist die Villa Gadea, weitere Kunstzentren sind die Casa de Cultura und der Palau Altea.

Altstadtgasse in Altea mit Blick auf die Kirche La Mare de Déu del Consol
Altstadtgasse in Altea

Folgt man den kleinen Straßen durch die weiß getünchten Häuserfassaden abwärts, gelangt man zur Küstenpromenade von Altea. Diese wird von Restaurants gesäumt und führt zum Hafen von Altea. Altea wird im Norden durch die Steilküste der Serra de Bèrnia geschützt, wodurch ein besonders mildes Mikroklima entsteht. Das aufgrund der Kiesstrände hier besonders klare Wasser des Mittelmeers lädt zum Baden ein.

Restaurant-Tipp: Das veganfreundliche Crown of India serviert indische Gerichte auf einer Dachterrasse mit Panoramablick in unmittelbarer Nähe zur Kirche.

Strand von Altea: Von hier lässt sich bereits der Fels Penyal d’Ifac bei Calp sehen
Strand von Altea: Von hier lässt sich bereits der Fels Penyal d’Ifac bei Calp sehen

Calp

Über Calp, den Penyal d’Ifac und alle weiteren Sehenswürdigkeiten haben wir bereits ausführlich im letzten Beitrag berichtet:

Wanderung auf den Penyal d’Ifac bei Calp

Cabo de San Antonio

Sonnenuntergang am Cabo San Antonio
Sonnenuntergang am Cabo de San Antonio

Auch das Cabo de San Antonio, oder Valencianisch Cap de Sant Antoni, im Norden der Costa Blanca ist ein absolutes Muss! Erstens hat man von hier eine wunderbare Aussicht zum Beispiel auf die Stadt Jávea und zweitens fallen hier 162 Meter hohe Felsen aus Kalkstein zum Teil senkrecht zum Meer ab. Drittens ist das Kap Teil des Naturschutzgebietes Parque Natural del Montgó. Dieser Naturpark beherbergt nicht nur den namensgebenden Berg Montgó mit einer Gipfelhöhe von 753 Metern, sondern auch eine Menge mediterraner Pflanzen und Wildtiere auf einer Fläche von über 2000 Hektar.

Eine weitere Sehenswürdigkeit in dem Gebiet ist die Cova Tallada: Eine Höhle mit Naturbecken zum Schwimmen und Schnorcheln, die sich am besten zu Fuß, schwimmend oder mit dem Kajak erreichen lässt. Vom Kap lässt sich außerdem der Hafen von Jávea durch den knapp 2 Kilometer langen Kurzwanderweg PR-CV 355 erreichen.

Dénia

Hafen von Dénia von oben
Hafen von Dénia von oben

Kommen wir nun auch schon zu unserem letzten Ausflugsziel: Dénia. Die kleine Hafenstadt markiert das nördliche Ende der Costa Blanca. Schon zu Zeiten der Römer (mindestens ab dem 1. Jahrhundert v. Chr.) diente die an einem Naturhafen gelegene Stadt, damals als Dianium bezeichnet, als Flottenstützpunkt. Danach wurde sie von verschiedenen Völkern beherrscht: im 6. und 7. Jahrhundert von den Westgosten, ab dem 8. Jahrhundert von den Mauren bis zur „Reconquista“ der Spanier im Jahr 1244.

Zurück ließen die Mauren ihre Burg, welche sie im 11. und 12. Jahrhundert auf eine frühere römische Festung erbaut hatten. In den folgenden Jahrhunderten wurde diese immer wieder aus- und umgebaut. Heute beherbergt sie das Archäologische Museum Dénias. Neben dem Hafen und der Burg lockt Dénia mit zahlreichen Stränden: Nordwestlich finden sich kilometerlange Sandstrände, während nach Südosten sich eine Vielzahl an kleinen Buchten, Kies- und Steinstränden bis zum Parque Natural del Montgó erstreckt.

Öffentliche Verkehrsmittel oder Mietwagen?

Straßenschild, das auf den Verlauf des Nullmeridians (auch Greenwich-Meridian) in der Nähe von Dénia hinweist
Straßenschild, das auf den Verlauf des Nullmeridians (auch Greenwich-Meridian) in der Nähe von Dénia hinweist

Grundsätzlich würden wir euch als öffentliche Verkehrsmittel die Straßenbahn TRAM Metropolitano de Alicante, die Nahverkehrszüge Renfe Cercanías sowie die Fernbusse von ALSA empfehlen. Von Dénia kann man zu den Balearischen Inseln übersetzen: Nach Formentera und Mallorca fährt täglich jeweils eine, nach Ibiza sogar zwei Fähren des Unternehmens Balearia.

Alternativ bietet sich auch ein Mietwagen an. Damit seid ihr natürlich am flexibelsten. Achtet bei der Buchung auf eine faire Tankregelung (voll/voll) und eine Vollkasko-Versicherung, um nachträgliche Kosten zu vermeiden. Günstige Angebote findet ihr hier:

Welches Verkehrsmittel ihr am besten nutzt, hängt natürlich vom Ort und der Strecke ab. Daher haben wir euch hier eine kleine Übersicht erstellt:

  • Alicante: Tram, Bus
  • Elche: Cercanias C-1 Alicante-Murcia Station „Elx Parc“, Bus
  • Burgenroute: Mietwagen, notfalls Bus
  • Xixona: Mietwagen
  • Villajoyosa: Tram
  • Benidorm: Tram, Bus
  • Guadalest: Mietwagen, notfalls Bus
  • Altea: Tram, Bus
  • Calp: Tram, Bus
  • Cabo de San Antonio: Mietwagen oder mit Bus nach Jávea (notfalls Tram bis nach Gata, von dort lokaler Bus nach Jávea), von Jávea zu Fuß
  • Dénia: Tram, Bus, Fähre von/zu den Balearen
Linien und Haltestellen der Tram in Alicante
Linien und Haltestellen der Tram in Alicante
Tarife der Tram in der Provinz Alicante
Tarife der Tram in der Provinz Alicante

Weitere Ausflüge

Möchtet ihr über die Costa Blanca hinausschnuppern, bieten sich die Nachbarprovinzen Murcia und Valencia an. Oder ihr nehmt eine Fähre zu den Balearischen Inseln Ibiza, FormenteraMallorca oder Menorca (mit Zwischenstopp auf Mallorca).

Region Murcia

Murcia: Vegan Guide & Sehenswürdigkeiten

Ausflüge & Sehenswürdigkeiten in der Region Murcia

Valencia & Balearische Inseln

Tagesausflug nach Valencia: Sightseeing & Essen

20 coole Ausflugsziele auf Mallorca

15 Wanderungen auf Mallorca für Anfänger bis Profis

Bald findet ihr hier auch noch weitere Ausflüge rund um die Provinz Alicante. Schaut dafür einfach in ein paar Tagen nochmal vorbei 😉

 

 

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