Wandern auf Teneriffa: Die 5 schönsten Routen

Wie wir euch bereits in unserem Artikel über den perfekten Roadtrip einmal rundherum um Teneriffa gezeigt haben, ist die Kanareninsel eine echte Vielseitigkeitsbombe: Auf der größten der Kanarischen Inseln gibt es so gut wie nichts, was man nicht machen kann. Im letzten Beitrag kamen daher Wanderungen etwas zu kurz. Das möchten wir jetzt nachholen, da sich Teneriffa für uns als das Wanderparadies überhaupt herausgestellt hat. Wir verraten euch unsere persönlichen 5 Highlights der schönsten Wanderrouten.

Gut erkennbar anhand der weiß-gelben Markierung: Auf Teneriffa gibt es eine Menge traumhafter Wanderrouten
Gut erkennbar anhand der weiß-gelben Markierung: Auf Teneriffa gibt es eine Menge traumhafter Wanderrouten

Alles auf einen Blick

Für einen besseren Überblick blenden wir euch hier noch einmal unsere Teneriffa-Karte ein, auf der ihr in gelb markiert unsere Lieblingswandergebiete seht. Alle anderen Punkte auf der Karte könnt ihr euch nach Belieben ein- und ausblenden.

Und das sind sie, unsere 5 schönsten Wanderungen auf Teneriffa (in aufsteigender Wertung):
  1. Paisaje Lunar
  2. Faro de Anaga
  3. Las Cañadas del Teide
  4. Pico del Teide
  5. Chinamada – Punta del Hidalgo
  6. Masca-Schlucht derzeit gesperrt

Achtet bitte grundsätzlich beim Wandern immer auf das Wetter und mögliche Unwettervorhersagen sowie auf eine gute Ausrüstung, genügend Wasservorräte und eine Notration Essen. Was wir bei jeder Wanderung dabei haben, erfahrt ihr am Ende des Artikels.

1. Paisaje Lunar: Ausflug in eine Mondlandschaft

„Mondlandschaft“ Paisaje Lunar
„Mondlandschaft“ Paisaje Lunar

Um zur Mondlandschaft, wie Paisaje Lunar übersetzt bedeutet, zu kommen, fahrt ihr mit dem Auto bis zu einem Schotterparkplatz etwa 2 Kilometer (Luftlinie) nordöstlich von Vilaflor. Von dort führt ein etwa 7 Kilometer langer Rundweg durch einen Wald zu den einzigartigen Felsformationen am Rande der Caldera des Teide.

Sonnenuntergang auf der Wanderung zur „Mondlandschaft“ Paisaje Lunar
Sonnenuntergang auf der Wanderung zur „Mondlandschaft“ Paisaje Lunar

Lasst euch allerdings nicht von den Bildern im Internet täuschen, da es nicht erlaubt ist, so nah an – geschweige denn in – die Mondlandschaft zu gehen. „Legal“ kann diese nur von einem relativ weit entferntem Aussichtspunkt betrachtet werden. Unserer Meinung nach lohnt sich die Wanderung wegen des schönen Waldweges aber trotzdem. Plant für die Strecke etwa 1,5 bis 2 Stunden ein.

Wanderweg zur „Mondlandschaft“ Paisaje Lunar
Wanderweg zur „Mondlandschaft“ Paisaje Lunar

2. Faro de Anaga: Wandern im UNESCO-Biosphärenreservat

Der Leuchtturm Faro de Anaga im Anaga-Gebirge auf Teneriffa
Der Leuchtturm Faro de Anaga im Anaga-Gebirge auf Teneriffa

Vor sieben bis neun Millionen Jahren formten vulkanische Aktivitäten das Anaga-Gebirge. Es erstreckt sich über den gesamten Nordzipfel Teneriffas und wurde 2015 zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt. Schließlich finden sich hier große Flächen von Lorbeerwald, dem der häufige Nebel und Regen am Kamm des auf Spanisch Macizo de Anaga genannten Gebirges ideale Wachstumsbedingungen beschert. Typisch für die Region sind auch die Wohnhöhlen im Vulkangestein, deren Fassaden und Innenausstattung denen ortsüblicher Einfamilienhäuser ähneln, so beispielsweise in Afur und Chinamada.

Wanderung von Chamorga zum Faro de Anaga
Wanderung von Chamorga zum Faro de Anaga

Im Anaga-Gebirge startet unsere nächste Wanderung. Von der Ortschaft Chamorga geht es über den Aussichtspunkt Roque del Pilón und Paso La Burra zu den Casas de Tafaga. Hier kann man entweder wieder umdrehen, falls man nur einen kleinen Spaziergang unternehmen möchte. Oder aber man wandert entlang Lomo Los Codesos bis zum Leuchtturm Faro de Anaga. Von dort aus geht es über das Dorf Roque Bermejo und durch die Schlucht Barranco de Roque Bermejo wieder zurück nach Chamorga.

Wegweiser auf der Route von Chamorga zum Faro de Anaga
Wegweiser auf der Route von Chamorga zum Faro de Anaga

Insgesamt sind dies etwa 7 bis 8 Kilometer (die Schilder widersprechen sich da etwas) und die Wanderung ist als „schwierig“ und mit einer Gesamtdauer von 5 Stunden und 30 Minuten angegeben. Wir haben etwa 4 Stunden inklusive einiger kleinerer Pausen gebraucht. Die Strecke ist zum Teil recht steil, sowohl bergab als auch bergauf, aber durchaus mit durchschnittlicher Kondition locker überwindbar.

Wem nicht so danach ist, sei damit beruhigt, dass der Ausblick bereits sehr gut ist, wenn man an den Casas de Tafaga vorbei etwas weiter hinaufsteigt. Je nachdem, wie weit man dann noch geht, bietet sich eine immer bessere Aussicht über die gesamte Nordostküste Teneriffas.

Blick auf den Faro de Anaga von Weitem
Blick auf den Faro de Anaga von Weitem

3. Las Cañadas del Teide: Panorama über den Vulkankrater

Panoramablick über den Vulkankessel Caldera de las Cañadas del Teide bis hin zum Teide
Panoramablick über den Vulkankessel Caldera de las Cañadas del Teide bis hin zum Teide

Langsam wird es spannend: Für unsere nächste Wanderung befinden wir uns bereits im Parque Nacional del Teide. Als größtes und ältestes Schutzgebiet dieser Art auf den Kanarischen Inseln wurde der Nationalpark 1954 errichtet und 2007 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Benannt ist er nach dem Vulkan Teide, welcher mit 3718 Metern der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet ist. Der Teide-Nationalpark ist ein beliebtes Wandergebiet: Ein Netz von mehr als 40 offiziellen Wanderrouten führt zu seinen verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

Roque Cinchado vor dem Teide
Roque Cinchado vor dem Teide

Bevor wir jedoch den Gipfel des Schichtvulkans erklimmen, möchten wir zunächst den Vulkankessel Caldera de las Cañadas del Teide erkunden. Der riesige vulkanische Einsturzkessel im Zentrum der Insel liegt auf einer fast durchgängigen Höhe von über 2000 Metern und wird in südlicher Richtung von durchschnittlich 500 Meter hohen Kraterwänden begrenzt. Mit etwa 17 Kilometern Durchmesser zählt er zu den größten Vulkankesseln der Welt.

Wir starten unseren Rundweg an den Roques de García. Die Felsformation liegt etwa fünf Kilometer südlich des Gipfels des Teide auf einer Höhe von etwa 2200 Metern und teilt die Caldera in eine westliche und eine etwa 150 Meter höhere östliche Hälfte. Das Alter der Roques-Gesteine schätzt man auf bis zu 1,7 Millionen Jahre, lange bevor der heutige Vulkankessel entstand. Besonders auffallend ist der Roque Cinchado: Die frei stehende Felsnadel wird auch „Steinerner Baum“ oder „Finger Gottes“ genannt und ist eines der Wahrzeichen Teneriffas.

Besucherzentrum Cañada Blanca im Parque Nacional del Teide auf Teneriffa
Besucherzentrum Cañada Blanca im Parque Nacional del Teide auf Teneriffa

Von hier aus geht es zum Hotel Parador und dem sich dort befindenden Besucherzentrum Cañada Blanca. Hier treffen wir auf das Ende des Sendero 4 (Siete Canadas), dem wir nun rückwärts bis zur Weggabelung mit dem Sendero 31 (Cumbres de Ucanca) folgen. Jetzt wird’s zum ersten Mal anstrengend: Ausgesprochen steil führt dieser nämlich in zahlreichen Serpentinen etwa 300 Höhenmeter hinauf zur Passhöhe Degollada de Ucanca. Dafür bietet sich hier bereits die erste Panoramasicht über einen Großteil der Caldera.

Weggabelung: Vom Sendero 31 geht es jetzt auf den Sendero 15 zum Alto de Guajara
Weggabelung: Vom Sendero 31 geht es jetzt auf den Sendero 15 zum Alto de Guajara

Statt dem Weg Nr. 31 zu folgen, biegen wir links auf den Sendero 15 (Alto de Guajara) Richtung Alto de Guajara und Degollada de Guajara. Bis zum 2718 Meter hohen Gipfel des Montaña de Guajara sind es nun noch einmal recht mühselige 1,8 Kilometer. Der Aufstieg wird dann aber mit einem spektakulären Panoramablick über den Nationalpark und die Roques de García bis hin zum Teide belohnt.

Panoramablick vom Gipfel Alto de Guajara über den Nationalpark, die Roques de García bis hin zum Teide vom Gipfel Alto de Guajara
Panoramablick vom Gipfel Alto de Guajara über den Nationalpark, die Roques de García bis hin zum Teide

Kein Wunder, dass sich hier einst die erste Sternwarte der Welt im Hochgebirge befand. Schließlich kann man vom Gipfel des höchsten Berges des Caldera-Randgebirges aus an jedem Tag im Jahr sowohl Sonnenaufgang als auch -untergang betrachten. Die Sternwarte wurde im Jahr 1856 von dem schottischen Astronom Charles Piazzi Smyth errichtet und 1910 von dem französischen Astronom Jean Mascart wieder benutzt und erweitert. Heute lassen sich hier ihre Überreste betrachten.

Blick von der Passhöhe Degollada de Guajara auf die Südküste Teneriffas
Blick von der Passhöhe Degollada de Guajara auf die Südküste Teneriffas

Der Sendero 15 (Alto de Guajara) führt weiter zur Passhöhe Degollada de Guajara. Je nachdem, wie das Wetter spielt, könnt ihr von hier entweder Teneriffas Südküste beschauen oder über ein Wolkenmeer blicken. Ihr nehmt die Abzweigung auf den Sendero 5 (La Degollada de Guajara) und folgt diesem bergab wieder in den Kraterkessel hinein. Bei der Cañada del Montón de Trigo stoßt ihr auf den Sendero 4 (Siete Cañadas), welcher euch zurück zum Besucherzentrum Cañada Blanca leitet.

Insgesamt misst diese Strecke etwa 12 Kilometer, für die ihr rund 4 bis 5 Stunden benötigt. Alle offiziellen Wanderwege im Teide-Nationalpark könnt ihr hier auf einem Plan sehen. Außerdem sind alle 41 Wanderrouten hier aufgelistet und beschrieben.

Der Sendero 4 (Siete Cañadas) bringt euch zurück zum Besucherzentrum Cañada Blanca
Der Sendero 4 (Siete Cañadas) bringt euch zurück zum Besucherzentrum Cañada Blanca

4. Pico del Teide: Der Weg nach ganz oben

Der Teide von der Nationalstraße TF-21 aus, die Spitze des Vulkans lässt sich kaum sehen
Der Teide von der Nationalstraße TF-21 aus, die Spitze des Vulkans lässt sich kaum sehen

Die Königin unter allen Wanderrouten Teneriffas ist der Sendero 7 vom Montaña Blanca zum Gipfel des Pico del Teide auf einer Höhe von 3718 Metern. Deshalb haben wir diesem einen ganzen Artikel gewidmet, den ihr hier findet:

Pico del Teide: Auf dem höchsten Gipfel Spaniens

5. Chinamada – Punta del Hidalgo: Unser Highlight

Unsere Lieblingswanderung auf Teneriffa: Von Chinamada zur Halbinsel Punta del Hidalgo
Unsere Lieblingswanderung auf Teneriffa: Von Chinamada zur Halbinsel Punta del Hidalgo

Unsere Nummer 1 in puncto Wanderungen auf Teneriffa startet im idyllischen Höhlendorf Chinamada im Anaga-Gebirge. Abgeschieden und ursprünglich liegt es auf etwa 600 Metern zwischen zerklüfteten Bergen und tiefen Schluchten und ist schon eine Sehenswürdigkeit an sich.

Vom Parkplatz an der Iglesia de San Ramón geht ihr an der Kirche vorbei bis zum Ende der geteerten Straße, nach der ihr direkt inmitten von Terassenfeldern steht. Über die steile Schlucht Barranco del Tomadero geht es entlang von Felsen und durch Höhlen abwärts. Immer wieder bieten sich wunderschöne Ausblicke in das Tal oder über die Küste.

Beginn des Wanderweges von Chinamada nach Punta del Hidalgo
Beginn des Wanderweges von Chinamada nach Punta del Hidalgo
Aussicht auf die Küste Teneriffas
Aussicht auf die Küste Teneriffas

Direkt über dem Strand Playa de los Troches befindet sich der Felsen Roque de Los Dos Hermanos, welchen ihr im letzten Drittel der Wanderung erreicht. Im Zick-Zack beginnt nun der steile Abstieg auf der Südseite des Felsens in Richtung Schlucht Barranco del Río. Über ein ausgetrocknetes Flussbett gelangt ihr zum östlichen Rand der Halbinsel Punta del Hidalgo.

Open-Air-Meerwasser-Schwimmbad Piscina Natural de Punta del Hidalgo
Open-Air-Meerwasser-Schwimmbad Piscina Natural de Punta del Hidalgo

Lauft ihr wahlweise einmal quer durch den Ort oder die Küste entlang, erreicht ihr das öffentliche und kostenlose Open-Air-Schwimmbad mit Meerwasser Piscina Natural de Punta del Hidalgo. Hier könnt ihr euch erfrischen und abkühlen bevor es wieder zurück nach Chinamada geht – der Aufstieg ist wirklich anstregend und zieht sich ganz schön!

Der Rückweg nach Chinamada ist teilweise sehr steil und anstrengend
Der Rückweg nach Chinamada ist teilweise sehr steil und anstrengend

Für den Hin- und Rückweg, klassifiziert mit der Schwierigkeitsstufe T3 „anspruchsvolles Bergwandern“, von insgesamt 14 Kilometern brauchten wir inklusive Baden und allem drum und dran fast 10 Stunden. Wir können auch aber eins sagen: Es hat sich sowas von gelohnt! Möchtet ihr nicht so lange wandern, könnt ihr euch für nur eine Richtung entscheiden und dann die jeweils andere Strecke mit dem Bus fahren. Kleinere Spaziergänge bieten sich zu den Aussichtspunkten Mirador hacia el Roque de Los Pinos und Mirador Aguaide an.

Geschafft! Endlich wieder am Auto gibt's erstmal eine erfrischende Dusche
Geschafft! Endlich wieder am Auto gibt’s erstmal eine erfrischende Dusche

Kurz gesagt: Für diese Wanderroute sind wir Feuer und Flamme. Unterwegs schien sie sich immer wieder selbst in ihrer Schönheit übertreffen zu wollen. Gerade in Kombination mit dem Meeresschwimmbad in Punta del Hidalgo spiegelt der Weg perfekt die Vielseitigkeit Teneriffas wider. Wir können ihn ausdrücklich jedem*r etwas geübten Wanderer*in empfehlen! Denkt auf jeden Fall daran, genug Wasser, Proviant und Sonnenschutz mitzunehmen.

Wanderweg Chinamada – Punta del Hidalgo
Wanderweg Chinamada – Punta del Hidalgo

6. Masca-Schlucht: Mindestens bis März 2019 gesperrt

Die wohl bekannteste Schlucht Teneriffas: Masca-Schlucht im Teno-Gebirge
Die wohl bekannteste Schlucht Teneriffas: Masca-Schlucht im Teno-Gebirge

Benannt ist die Masca-Schlucht nach dem auf etwa 650 bis 800 Höhenmetern in einem Vulkankrater gelegenem Bergdorf Masca im Teno-Gebirge. In der Vergangenheit konnte hier eine der eindrucksvollsten Wanderungen auf Teneriffa unternommen werden. Die Schlucht ist jedoch Ende Februar 2018 von den Behörden der Insel Teneriffa auf unbestimmte Zeit gesperrt worden. Grund dafür sind die schon seit Langem vermehrt auftretenden schweren Unfälle in dem Barranco.

Auslöser für die Sperrung waren letztendlich sieben deutsche Wanderer, die sämtliche Unwettervorhersagen des staatlichen Wetterdienstes sowie die Sperrung aller Wanderwege für jenen Tag ignorierten. Durch das Unwetter mussten die Wanderer in der Masca-Schlucht übernachten und konnten erst am nächsten Morgen geborgen werden. Derzeit raten alle technischen Gutachten dazu, die Sperrung der Schlucht aufrechtzuerhalten, bis eine Regelung zur Absicherung des Barrancos aufgestellt und die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt worden sind.

Absperrung am Eingang zur Masca-Schlucht auf Teneriffa
Absperrung am Eingang zur Masca-Schlucht auf Teneriffa

Im September 2018 beauftragte das Cabildo (Regierungs-, Verwaltungs- und Vertretungsorgan) von Teneriffa die Reparatur des Wanderwegs durch die Masca-Schlucht. Die gründliche Sanierung der Strecke und des bislang nur behelfsmäßig reparierten Schiffsanlegers sollen im März 2019 fertiggestellt sein.

Außerdem wird ein völlig neues Modell für die Besuche ausgearbeitet. So soll die verträgliche Kapazität an Besuchern der Schlucht analysiert und danach deren Zahl eingeschränkt werden. Ziel der Inselverwaltung ist es, den Schutz der ökologisch wertvollen Schlucht und Landschaft mit der Besucherzahl nachhaltig in Einklang zu bringen.

Das Bergdorf Masca auf einer Höhe von etwa 650 bis 800 Metern
Das Bergdorf Masca auf einer Höhe von etwa 650 bis 800 Metern

Sollte der Weg wieder freigegeben werden, beginnt die Tour durch die Masca-Schlucht in der unteren Ortsmitte und führt durch einen engen Barranco hinunter bis zum Meer. Der Wanderweg hat jedoch auch einen recht hohen Schwierigkeitsgrad, weshalb ihr ihn nur gut ausgerüstet betreten solltet. Der Rundweg umfasst etwa 8,5 Kilometer bzw. 6 Stunden. Sehr beliebt ist auch die One-Way-Wanderung mit anschließender Bootsfahrt nach Los Gigantes. Von dort kommt ihr per Bus oder Taxi wieder zu eurem Auto.

Unsere Wander-Ausrüstung

Das A und O beim Wandern: Genug zu trinken...
Das A und O beim Wandern: Genug zu trinken…
...und zu essen: Baguette mit Räuchertofu und Tomaten
…und zu essen: Baguette mit Räuchertofu und Tomaten

Insgesamt würden wir euch raten, tendenziell lieber etwas leichter zu packen. Natürlich solltet ihr alle essentiellen Dinge dabei haben, unterschätzt jedoch nicht, dass jedes Gramm mehr auf dem Rücken zu einer echten Last werden kann. Wir versuchen immer, alles in einen Rucksack zu packen und können uns dann so mit dem Tragen abwechseln. Informiert euch auch darüber, ob es unterwegs eventuell Trinkwasserquellen oder Kaufmöglichkeiten gibt, sodass ihr weniger Wasser mitschleppen müsst.

Absolut immer dabei: Ausreichend Wasser und Räuchertofu
Absolut immer dabei: Ausreichend Wasser und Räuchertofu
Was wir immer dabei haben:
  • einen gut sitzenden Wanderrucksack, wir nutzen den Pacsafe Vibe mit 25 Litern Fassungsvermögen
  • gutes Schuhwerk, je nach Wetter tragen wir unsere wasser- und schneedichten Wanderschuhe von Decathlon oder einfach bequeme Turnschuhe
  • genug Wasser, wir füllen einfach Leitungswasser in unsere Thermosflaschen von FLSK ab, manchmal nehmen wir auch Kaffee oder Säfte mit
  • genug Essen/Snacks, wir haben meist Müsliriegel, Obst und einen Räuchertofu dabei
  • ein Tuch oder Schal gegen Kälte oder Hitze und Sonne, wir haben immer unsere Tücher aus Ägypten dabei
  • unsere vollgeladenen Smartphones für GPS-Tracking, Routenführung und Notfälle
  • eine Powerbank und Ladekabel, falls der Akku doch mal nachgibt
  • Sonnencreme, die Sonne sollte man gerade im kühlen Gebirge nicht unterschätzen
  • etwas Bargeld, man weiß ja nie
  • Pflaster und Schmerztabletten, wir nehmen Ibuprofen für bzw. gegen alles 😀
Immer mit dabei: Tuch für den Hals oder Kopf und Sonnenbrille
Immer mit dabei: Tuch für den Hals oder Kopf und Sonnenbrille
Was wir manchmal dabei haben:
  • eine Mülltüte, wenn wir nicht-organischen Müll produzieren, wie z.B. die Verpackung des Räuchertofus
  • eine zusätzliche Jacke oder Pullover, wenn wir wissen, dass es kälter wird
  • Mütze und Handschuhe, siehe oben
  • eine Stirnlampe, wenn wir im Dunkeln loswandern oder ankommen werden
  • unsere Reisedrohne, die DJI Spark, wenn wir besonders schöne Aufnahmen machen wollen, denn sie ist unsere beste Kamera
Mjam: Abgefüllter Kaffee kann auf einer anstrengenden Wanderung schon mal Körper und Geist erheitern
Mjam: Abgefüllter Kaffee kann auf einer anstrengenden Wanderung schon mal Körper und Geist erheitern

Was sonst noch zu beachten ist

Hier kann's schon mal neblig werden: Anaga-Gebirge auf Teneriffa
Hier kann’s schon mal neblig werden: Anaga-Gebirge auf Teneriffa
  • Streckenlänge und Schwierigkeit, solltet ihr nicht unterschätzen
  • Besonderheiten der Wanderung: Benötigt man eine besonders hohe Trittsicherheit? Gibt es schwindelerregende Passagen? etc.
  • Wetter, insbesondere Unwetterwarnungen, bei schlechtem Wetter gehen wir gar nicht erst los
  • die Höhe, ab 2000 Höhenmetern über die Höhenkrankheit informieren
  • auf Wegmarkierungen achten
  • Müll immer mitnehmen!
Die weiß-gelbe Markierung auf dem Fels bestätigt den richtigen Wanderweg
Die weiß-gelbe Markierung auf dem Fels bestätigt den richtigen Wanderweg
Wenn es so aussieht, sollte man lieber nicht hochwandern: Der Calima auf Teneriffa sorgt dafür, dass der Teide kaum zu sehen ist
Wenn es so aussieht, sollte man lieber nicht hochwandern: Der Calima auf Teneriffa sorgt dafür, dass der Teide kaum zu sehen ist

Das waren auch schon unsere 5 schönsten Wanderwege auf Teneriffa. All diese Tipps basierend auf unserer persönlichen Erfahrung. Teilt uns gerne eure Lieblingsrouten in den Kommentaren mit. Auch die anderen Kanarischen Inseln eignen sich für Wanderungen, schaut daher in all unseren Kanaren-Beiträgen vorbei.

Noch mehr Teneriffa

Schaut euch gerne auch unser Video von Teneriffa aus der Vogelperspektive an:

Unser Teneriffa-Video

Und lest hier unseren Teneriffa-Artikel über den ultimativen Roadtrip:

Teneriffa: Der ultimative Roadtrip

Unser Kanaren-Guide

Kanaren-Guide: Welche Kanarische Insel ist die Beste?

 

 

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